Als falsch erwiesen
Gerüchte über Giftgasangriff der IS
publiziert: Mittwoch, 22. Okt 2014 / 13:06 Uhr
In Kobane gab es wohl trotzdem kein Gasangriff. (Archivbild)
In Kobane gab es wohl trotzdem kein Gasangriff. (Archivbild)

Kobane/Washington - Gerüchte über einen Giftgasangriff der Terrororganisation IS in der umkämpften Kurdenstadt Kobane haben sich offenbar als falsch erwiesen. Augenzeugen hatten in der Nacht berichtet, viele Einwohner würden an Atemnot leiden und Symptome eines Giftgasanschlages zeigen.

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atsächlich soll es sich jedoch um eine Einzelperson handeln. «Ein Allergiepatient litt unter dem durch die Bombardierungen verursachten Rauch», sagte Rami Abdel Rahman, Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte der dpa. Er sei in der Nacht stationär mit Sauerstoff behandelt worden und habe das Spital bereits wieder verlassen.

Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle hatten IS-Kämpfer in der Nacht den kurdischen Verteidigern erneut schwer zugesetzt. Es habe mehrere heftige Explosionen gegeben. Bei Kämpfen im Osten der Stadt seien mindestens 30 Dschihadisten und elf YPG-Kämpfer getötet worden. Die IS-Kämpfer würden wie in den Tagen zuvor weitere Verstärkung aus dem Umland zusammenziehen.

(awe/sda)

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