Gesamtschweizerisch einheitliche Hunderegeln
publiziert: Montag, 15. Mrz 2010 / 20:43 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Mrz 2010 / 01:15 Uhr

Bern - Der Ständerat will die Haltung gefährlicher Hunde landesweit einheitlich regeln: Er möchte nicht, dass die Kantone strengere Bestimmungen erlassen können als der Bund. Der Nationalrat hatte schärfere kantonale Gesetze zulassen wollen.

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Hundehalter müssten heute sämtliche kantonalen Hundegesetze kennen, lautet ein Argument.
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Auch im Ständerat war der Eingriff des Bundes umstritten. Die Befürworter warnten vor einem Flickenteppich mit 26 unterschiedlichen Regelungen. Wenn am Ende doch in jedem Kanton andere Regeln gälten, brauche das Parlament gar kein nationales Gesetz zu erlassen, gab Theo Maissen (CVP/GR) zu bedenken.

«Hier liegt der Hund begraben», stellte auch Felix Gutzwiller (FDP/ZH) fest. Und Hansruedi Stadler (CVP/UR) monierte, es gehe doch nicht an, dass ein Hundehalter sämtliche kantonalen Gesetze kennen müsse für den Fall, dass er beim Gassi Gehen zufällig einmal eine Kantonsgrenze überschreite. «Wenn wir keine einheitliche Lösung finden, ist diese Übung für die Katz.»

Die Gegner monierten, das nun vorliegende Hundegesetz sei lasch, und deshalb sollten weitergehende kantonale Regeln nicht unterbunden werden. «Wenigstens sollten wir den Kantonen die Möglichkeit lassen, strengere Gesetze zu erlassen», sagte Géraldine Savary (SP/VD).

Gegen Verbot im Freien

Der Ständerat änderte die von der Nationalratskommission ausgearbeitete Vorlage auch in anderen Punkten. So sprach er sich gegen ein generelles Verbot aus, Hunde im öffentlichen Raum frei laufen zu lassen.

Im Gegenzug führte der Rat eine Verschärfung ein: Nach seinem Willen soll der Bundesrat für die Haltung «potenziell gefährlicher Hundetypen» eine Haltebewilligung vorschreiben müssen. Eine Minderheit hatte ihm nur die Möglichkeit dazu geben wollen.

Das Gesetz verzichtet auf das Verbot bestimmter Hunderassen. Rasselisten waren in der Konsultation auf starken Widerstand gestossen, obwohl inzwischen viele Kantone solche Kataloge kennen.

Zurück in den Nationalrat

Das Gesetz nimmt vorab Besitzer und Züchter in die Pflicht. Hunde sind so zu halten, dass sie weder Menschen noch Tiere gefährden. Sie dürfen nicht auf Aggressivität gezüchtet werden. An sensiblen Orten wie in Schulanlagen, in öffentlichen Gebäuden und an verkehrsreichen Strassen besteht Leinenpflicht.

Der Ständerat nahm die Vorlage in der Gesamtabstimmung mit 21 zu 12 Stimmen bei 6 Enthaltungen an. Sie geht zurück an den Nationalrat.

(ht/sda)

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Fast richtig
Dank eigener Haustüre mehr Aussenminister.
Genau
Hunde sollen mit Waffen gleichgesetzt werden. Der Angriff eines Hundes auf einen Menschen, führt automatisch zu einer Anklage wegen vorsätzlicher Körperverletzung gegen den Halter
wer ist der Chef?
Aus langjähriger Erfahrung weiss ich, dass Sie es nicht wirklich sind.

Ich durfte auch mal die Bedienstete einer Katze sein - eine schöne Erfahrung (ehrlich). Wenn er es nicht gehört hat, haben wir ihn heimlich Innenminister genannt.
Der Mensch ist das Problem
Da bin ich 100 Prozentig einverstanden, aber ich kann einen Menschen nicht einschläfern. Das tönt wieder wahnsinnig hart, aber es ist leider so. Darum muss man ja auch Gesetze machen, die der Mensch einhalten muss. Das ist nicht fair allen verantwortungsvollen Hundebesitzern gegenüber. Und bestimmt ist es auch nicht nett gegenüber den Hunden. Die Gefahr die von schlecht gehaltenen Tieren ausgeht ist mir einfach zu gross. Wenn ich mich zwischem meinem Wohl oder der Sicherheit von Kinden und dem Wohl von Hunden entscheiden muss, wir der Hund in jedem Fall den kürzeren ziehen. Ich will einfach nicht das Hunde Menschen verletzen könnten. Darum bin ich für bickelharte Gesetze.
Abstimmung
Grundsätzlich haben Sie recht Kuwilli. Ich habe nichts gegen Hunde, oft aber gegen die Besitzer.

Aber ich kann bei der Verwässerung dieser Gesetze, zum Beispiel in Genf, nur eines erkennen:

Tierschutz geht offensichtlich wieder einmal über den Schutz von Kindern. Ich wünsche mir manchmal die Kinder hätten die gleiche Lobby wie die Tiere mit den Tierschutzvereinen. Im Falle der West Schweiz ist eine Verwässerung auch gegen den Volksentscheid.

Sollte eine nationale Volksabstimmung kommen, dann wären Kampfhunde weg.
In der Zwischenzeit trainiere ich meine Kampfkatze.
Hundeleine
Nun denn, dass ich ein Hundefan bin, dürfte schon anhand meiner ersten etwas „ungeschickt“ heftigen Reaktion, unschwer zu erkennen sein.
Was daraus weniger zu erkennen ist, ist dass ich bis ich 19/20 Jahre alt war, panische Angst vor jedem Hund hatte, der bellend auf mich zu kam und zwar egal wie gross oder klein die Bestie war.
Wie ich diese Angst ablegen konnte ist jetzt sekundär. Wichtiger ist, ich als Hundebesitzer kann akzeptieren und nachempfinden, dass Leute Angst vor Hunden haben. Entsprechend habe ich auch kaum Probleme mit „nicht“Hundebesitzern, vielmehr habe ich eher Probleme mit Hundebesitzern.
Leider ist es so, dass die wenigsten etwas von Hundeerziehung verstehen. Gut es gibt Hundeerziehungskurse, die sind aber eher für den Wackeldackel auf der VW Passat Hutablage geeignet. Was eigentlich jeder weiss aber nicht begreift, ein Hund ist ein Wolf, ein domestizierter Wolf. Ein Wolf ist aber jetzt nicht einer, der primär den ganzen Tag rumrennt und drei kleine Schweinchen frisst oder Schafe killt. Auf der anderen Seite ist er aber doch ein Raubtier. Er unterscheidet sich aber von den Meisten anderen Raubtieren durch seine ausgeprägte Fähigkeit zu kommunizieren. Diese Fähigkeit dürfte mit ausschlaggebend gewesen sein, dass schon vor zig tausenden von Jahren Menschen Wölfe zähmten.
Man kann mit Hunden reden. Nein nicht „HADEWADEDUDENDA“ die Viecher verstehen weit mehr.
Wölfe leben ja im Rudel, ziehen gemeinsam ihre Jungen gross, gehen gemeinsam auf die Jagt. Das sind alles Tätigkeiten die nur mit Kommunikation funktionieren. UND!...mit DISZIPLIN und Respekt!
Und was passiert im realen Hundeleben? Hund an die Leine sonst jagt er die Katze. Hund an die Leine sonst rennt er auf die Strasse. Hund an die Leine sonst springt er den Jogger an. Hund an die Leine sonst fällt er den fremden Hund an. Hund an die Leine? Blödsinn, die lieben Hundebesitzer und Besitzerinnen müssen sich die Kommunikationsfähigkeit ihrer Kläffer zu Nutze machen und müssen ihren Lieblingen halt sagen können was von Ihnen erwartet wird und sie müssen ihren Hund immer und in jeder Situation unter Kontrolle haben und zwar ohne Leine. Wie oft sehe ich, vor allem Frauen die ihren halbwüchsigen Boxer , Dobermann oder auch Berner Sennenhund mit grösster Müh und Not an der Leine führen können. Kommt eine Katze vorbei liegt die gute Frau flach
Des langen Schreiben kurzer Sinn: Wenn alle die keine Ahnung von Hunden haben keinen Hund hätten, hätten wir keine Kampfhunde und auch sonst keine Hundeprobleme und ich müsste nicht dauernd im Hundescheiss herum waten, wenn ich mit meinem Hund Spazieren gehe.
Entschuldigung angenommen
wenn man in einem solchen Forum, eine so radikale Aussage macht, muss man mit solchen Antworten rechnen. Es ist halt ein sehr emotionales Thema.
Ich fühle mich bedroht
Das ist ein gewaltiger Unterschied zu ich werde bedroht. Und dieses Gefühl muss ich mir einfach nicht bieten lassen. Darum Leine in der Öffentlichkeit. Ja sie mögen mich komischer weise. Wenn ein Hund auf mich zu rennt, empfinde ich das im ersten Moment als Bedrohung, wenn er dann aber keinerlei Agression zeigt, oder ich mich nicht bedroht fühle, habe ich damit überhaupt kein Problem. Grundsätzlich müssen die Köter bei mir einfach einen Sicherheitsabstand waren. Das verlange ich von jedem Hundebesitzer. Bei einem Spitz würde ich da jetzt eine Ausnahme machen, den kann ich im Notfall mit einem gezielten Tritt..... alles klar oder? Ich weiss, bei Hundefreunden mache ich mir dieser Meinung keine Freunde.
Ich stelle nur eine Frage, Mensch oder Hund. Was hat Priorität? Meine Antwort ist klar. Der Mensch.
ENTSCHULDIGUNG! Steson
Ich hingegen nehme es mir sehr übel, dass ich Deinen Beitrag nicht richtig gelesen hatte, aber gleich in der Art losgepöbelt habe.

Die Selbe Meinung werden wir aber trotzdem kaum haben, ausser was Kampfhunde betrifft, ähneln sich unsere Ansichten.
das ist ja interessant
Die Hunde mögen Sie? Trotzdem werden Sie bedroht. Na ja, vielleicht ist ja alles nur Ironie.

Allzuviel Kontakt zu Hunden muss ich auch nicht haben. Aber gottseidank wissen sich die meisten Köter zu benehmen und springen nicht an jedem hoch und schlecken nicht jeden Teller auf dem Tisch gleich leer.

Dass ich nicht gleich bei jedem Hund einen Schrecken kriege habe ich allerdings über einige Jahre trainieren müssen. Nachbars Hund kann soviel hinterherbellen wie er will, um über den Zaun zu sprüngen ist er zu bequem und seine Beine eher kurz.

Der Hund meines Bruders ist wohlerzogen, der tut niemandem etwas an. Aber ich habe gesehen, dass das eine sehr konsequente Erziehung erforderte. Eben diese hohe Qualität in der Hunderziehung muss sichergestellt werden. Dazu zählt für mich nebst Hundeerziehungskursen je nach Hunderasse auch ein Persönlichkeitstest für den Hundehalter.
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