Gespräche über Grenzkonflikt in Indien
publiziert: Sonntag, 10. Apr 2005 / 19:01 Uhr

Neu Delhi - Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao ist in der indischen Hauptstadt Neu Delhi eingetroffen.

Wen Jiabao will endlich Frieden zwischen den beiden Atommächten.
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Am Montag sollt Wen mit seinem indischen Amtskollegen Manmohan Singh eine Prinzipienerklärung unterzeichnen, wie der indische Aussenministeriumssprecher Navtej Sarna mitteilte.

Darin wollen beide Länder die Grundsätze zur friedlichen Lösung der Grenzstreitigkeiten festlegen.

Unterhändler der beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde hätten sich auf den Text der Erklärung verständigt, sagte der Sprecher weiter.

Unterschiedliche Ansprüche

Indien wirft China vor, seit einem kurzen Grenzkrieg 1962 etwa 40 000 Quadratkilometer indischen Territoriums - das sogenannte Aksai Chin in Kaschmir - besetzt zu halten.

China erhebt seinerseits Anspruch auf 90 000 Quadratkilometer Land im Bhutan benachbarten indischen Bundesstaat Arunchal Pradesh.

China ist in der Region der wichtigste Verbündete von Pakistan, mit dem Indien unter anderem wegen des Kaschmir-Konflikts ein angespanntes Verhältnis hat.

(rr/sda)

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