Gespräche vorzeitig beendet
publiziert: Donnerstag, 8. Mrz 2007 / 07:23 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Mrz 2007 / 20:43 Uhr

Hanoi - Japan und Nordkorea haben die Gespräche über eine Normalisierung ihrer Beziehungen vorzeitig beendet. Grund waren andauernde Meinungsverschiedenheiten über die gemeinsame Geschichte.

Auch Japan versucht, Nordkorea von seinem Aufrüstungsprogramm abzubringen.
Auch Japan versucht, Nordkorea von seinem Aufrüstungsprogramm abzubringen.
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Der zweite Verhandlungstag des Treffens im vietnamesischen Hanoi sei nach weniger als einer Stunde beendet worden, hiess es von japanischer Seite. Der Meinungsaustausch zwischen den beiden Nachbarstaaten werde aber fortgesetzt, erklärte das Aussenministerium in Tokio.

Eine Lockerung seiner internationalen Isolation soll Nordkorea für seine Zusage belohnen, sein Atomwaffenprogramm zu stoppen. Nach den USA hatte am Mittwoch auch Japan nach monatelanger Pause erstmals wieder Gespräche mit dem kommunistisch regierten Land aufgenommen.

Entführte Japaner

Die Regierungen in Tokio und Pjöngjang streiten sich unter anderem über das Schicksal von in den siebziger und achtziger Jahren zu Spionagezwecken nach Nordkorea entführten Japanern.

Gemäss Nordkorea sind 8 der 13 damaligen Opfer inzwischen tot. Die übrigen fünf seien bereits nach Japan zurückgekehrt. Erst wenn dieses Thema geklärt sei, könnten beiden Staaten Brücken schlagen, erklärte Japan.

Aufruf zur Vergangenheitsbewältigung

Der nordkoreanische Verhandlungsführer, Song Il Ho, erklärte indes, dass das Thema angesichts «ernster Anstrengungen» durch seine Seite bereits «vollkommen gelöst» sei. Er rief Japan auf, die Vergangenheit zu bewältigen, die Sanktionen aufzuheben und die Unterdrückung von Nordkoreanern in Japan zu beenden.

Weiteres Gesprächsthema war die japanische Kolonialherrschaft auf der koreanischen Halbinsel in den Jahren 1910 bis 1945.

(bert/sda)

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