Gesuche für Zugangsverträge zur «letzten Meile» erwartet
publiziert: Mittwoch, 11. Jul 2007 / 12:42 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 11. Jul 2007 / 15:52 Uhr

Biel - Das Bundsamt für Kommunikation (BAKOM) erwartet noch auf Ende dieses Monats Gesuche für den günstigeren Zugang zur «letzten Meile». Dies weil sich alternative Telekom-Anbieter nicht mit der Swisscom über die Zugangsbestimmungen einigen können.

Seit dem 1. April 2007 ist das Monopol der Swisscom auf ihrem Kupferkabel vom Hauptverteiler zum Hausanschluss gefallen.
Seit dem 1. April 2007 ist das Monopol der Swisscom auf ihrem Kupferkabel vom Hauptverteiler zum Hausanschluss gefallen.
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Als grosse Anbieterin hat bereits Sunrise angekündigt, die Nutzungsgebühr von 31 Franken pro Monat für die Infrastruktur der Swisscom anfechten zu wollen, wie BAKOM-Juristin Annalise Eggimann vor den Medien in Biel sagte.

Seit am 1. April 2007 das Monopol der Swisscom auf ihrem Kupferkabel vom Hauptverteiler zum Hausanschluss gefallen ist, seien 16 neu Vereinbarungen zwischen der Swisscom und 8 Vertragspartnerinnen abgeschlossen worden, sagte Eggimann weiter.

Damit erhalten die alternativen Anbieter Zugang zu den von der Swisscom eingerichteten Hauptverteiler für ihre eigenen Installationen und gewinnen den Endkunden exklusiv für sich.

Preissenkung?

Die Entscheidung, ob der Mietpreis der Swisscom tatsächlich zu hoch gegriffen ist, fällt die Kommunikationskommission (ComCom). Eine allfällig verfügte Preissenkung würde auch für die bereits abgeschlossenen Vereinbarungen gelten, sagte Eggimann.

In der Sprachtelefonie spiele ein intensiver Wettbewerb, sagte René Dönni, Leiter Telecomdienste beim BAKOM. «In der Festnetztelefonie herrschen in der Schweiz verglichen mit Europa sensationell günstige Preise, nur Zypern ist noch billiger», sagte Dönni.

Mobilfunk noch zu teuer

Anders sieht es in der Mobiltelefonie aus, wo die Schweizer Preise zu den höchsten in Europa gehören. Dabei schlagen vor allem die Interkonnektionsgebühren zu Buche, also Verbindungen zwischen den verschiedenen Netzen der einzelnen Anbieter.

Weiter beschäftigt sich das BAKOM zurzeit mit der Umsetzung der neuen regionalen Radio- und Fernsehlandschaft in der Schweiz. Im August werden die 55 Konzessionen ausgeschrieben, wie Matthias Ramsauer, BAKOM-Vizedirektor und Leiter der Abteilung Radio und Fernsehen, ankündigte. Der Kuchen soll bis Frühling 2008 verteilt sein.

(fest/sda)

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