Gesundheitsversorgung: CH und BRD kooperieren
publiziert: Montag, 13. Feb 2006 / 22:30 Uhr

Bern - Die Schweiz und Deutschland wollen in der Gesundheitsversorgung enger zusammen arbeiten.

Die Patienten sollen in bestimmten, genau definierten Fällen medizinische Leistungen der Nachbarregion in Anspruch nehmen können.
Die Patienten sollen in bestimmten, genau definierten Fällen medizinische Leistungen der Nachbarregion in Anspruch nehmen können.
Dies ist das Ergebnis eines Treffens von BAG-Direktor Thomas Zeltner mit Marion Caspers-Merk, Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit.

Caspers-Merk und Zeltner, der Chef des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), trafen sich in Bern, wie das deutsche Bundesministerium für Gesundheit mitteilte. Einen ersten Schritt in der Kooperation beider Länder bildet ein Pilotprojekt im Raum Basel, wie BAG-Sprecherin Christina Hertig auf Anfrage sagte.

Involviert in das dreijährige Projekt sind die beiden Basel und der Landkreis Lörrach. Dabei sollen Patienten in bestimmten, genau definierten Fällen medizinische Leistungen der Nachbarregion in Anspruch nehmen können. Der Pilotversuch startet am 1. Juli 2006.

Auswirkungen auf Kosten und Qualität klären

Nach Abschluss des Projekts werde man Bilanz ziehen, sagte Hertig. Untersucht werde insbesondere, wie sich die Kooperation auf die Kosten und die Qualität auswirkten. Eine zu klärende Frage sei auch, wie die Patienten diese Wahlfreiheit nutzen würden.

Fällt die Bilanz positiv aus, soll danach das Krankenversicherungsgesetz revidiert werden. Grundsätzlich würde weiter das Territorialprinzip gelten, wonach die Kassen nur medizinische Behandlungen in der Schweiz übernehmen müssen. Zusätzlich würden aber bestimmte Ausnahmen definiert.

Die Bundesregierung werde ihrerseits eine Gesetzesänderung vornehmen, kündigte Caspers-Merk an. Danach können Versicherte in Deutschland medizinische Leistungserbringer in der Schweiz ebenso in Anspruch nehmen, wie dies schon heute für andere EU- und EWR-Länder der Fall ist. Zudem können deutsche Kassen künftig Verträge mit Schweizer Leistungserbringern abschliessen.

(smw/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere Forschungsprojekte und einem grösseren Forscherkreis zur Verfügung.
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere ...
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der «Liquid Biobank Bern» das derzeit modernste Tiefkühllager für Blut und andere flüssige Bioproben in der Schweiz in Betrieb. Die Biobank soll zur wichtigen Forschungsressource für massgeschneiderte Medizin werden. mehr lesen 
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen ... mehr lesen  
Zika wird hauptsächlich durch Mückenstiche verbreitet.
Erhöhtes Osteoporose-Risiko  Trondheim - In den letzten Wochen der Schwangerschaft gehört die Weitergabe von Kalzium an den Fötus zur Förderung der Knochenentwicklung zu den wichtigen Vorgängen. mehr lesen
Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 18°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 17°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 18°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 18°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 21°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten