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Gesundheitswesen kostet bis 2008 gegen 60 Milliarden
publiziert: Montag, 14. Mai 2007 / 16:52 Uhr

Bern - 2008 werden in der Schweiz gegen 60 Milliarden Franken für die Gesundheit ausgegeben. Das schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Wie stark in der Folge die Krankenkassenprämien steigen werden, lässt sich nicht beziffern.

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Ein Plus von 10 Milliarden Franken innerhalb von fünf Jahren.
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2005 beliefen sich die Kosten des Gesundheitswesens nach provisorischen Berechnungen des BFS auf 52,9 Milliarden Franken. 2006 werden es nach Angaben des BFS 55 Milliarden sein, 2007 57,1 Milliarden und 2008 59,3 Milliarden Franken. Das entspricht im Mittel einer Zunahme von 3,9 Prozent im Jahr.

Das BFS pocht jedoch auf eine zurückhaltende Interpretation der Zahlen. Das Modell stütze sich auf Annahmen.

Die wichtigste davon sei, dass die künftige Entwicklung gleich verlaufe wie jene in der Vergangenheit. Abrupte Änderungen, etwa auf Grund politischer Entscheide, könne das Modell nicht voraussagen, schreibt das BFS.

Krankenkassenprämien?

Wie weit sich diese Prognose auf die Prämien in der obligatorischen Krankenversicherung auswirkt, lässt sich laut BFS nicht sagen. Auf Grund der Methodik seien die BFS-Berechnungen mit den vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorausgesagten Leistungen der Kassen und deren Prämien nicht direkt vergleichbar.

Auch die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) gibt Prognosen zu den Gesundheitskosten in der Schweiz ab. 2007 werden die Kosten gemäss der Voraussage von Ende 2006 um 4,8 Prozent auf 58 Milliarden Franken steigen.

Für 2008 rechnete die mit Gesundheitskosten von über 60 Milliarden Franken. Dies würde ein Plus von 10 Milliarden Franken innerhalb von fünf Jahren bedeuten.

(li/sda)

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