Gesundheitszustand der Palästinenser verschlechtert sich
publiziert: Freitag, 27. Sep 2002 / 17:39 Uhr

Genf - Der Gesundheitszustand der Palästinenser hat sich nach Angaben von WHO-Generaldirektorin Gro Harlem Brundtland wegen der Eskalation des Konflikts verschlechtert. Ausgangsperren und Abriegelungen beeinträchtigen die Gesundheitsversorgung.

Wegen der Zerstörung der kommerziellen und sozialen Infrastruktur, sei die Gesundheit der Bevölkerung immer schlechter geworden, erklärte die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf.

Es kam zu einem Rückgang der Versorgung, die Wasserversorgung wurde beschädigt. Seit März kommen noch Schwierigkeiten bei der Abfallbeseitigung dazu.

Brundtland war im Mai von der Weltgesundheits-Versammlung mit dem Bericht beauftragt worden. Da sie von Israel keine Erlaubnis erhalten hatte, in die besetzten Gebiete zu reisen, verfasste sie ihren Bericht aufgrund von Informationen von UNO-Organisationen und NGO vor Ort.

67 Prozent der palästinensischen Bevölkerung leben gegenwärtig mit weniger als zwei Dollar pro Person und Tag, führte Brundtland aus. Viele Menschen können sich keine proteinhaltigen Lebensmittel wie Milchprodukte, Fisch oder Fleisch leisten. Die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren sowie der Frauen in gebärfähigem Alter leiden an Blutarmut.

Laut dem UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hat die Zahl von Totgeburten um 58 Prozent zugenommen. Die Entbindungen, die zu Hause vergenommen wurden, stiegen nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums von 5 auf 50 Prozent.

Die grosse Zahl von Verletzten, die behindert bleiben, verursache eine zusätzliche Last für die Gesundheitsversorgung, hielt Brundtland fest. Seit September 2000 kamen 2520 Palästinenser und 624 Israeli ums Leben.

(sda)

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