Gewalt in Fussballstadien: Massnahmen beschlossen
publiziert: Freitag, 22. Jan 2010 / 18:57 Uhr

Bern - In den Fussballstadien und deren Umgebung soll mittelfristig nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden. Alkoholfreie Getränke müssen zudem billiger sein als Bier. Für Hochrisikospiele wird ein Alkoholverbot geprüft.

Die Massnahmen sollen ein friedlicheres Fussballspiel ermöglichen.
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Der mittelfristige Wechsel zu Leichtbier ist in den Fussballstadien bereits vorgesehen. Die Einführung dieser Massnahme in den Eishockeystadien wird erst noch geprüft, da Verträge mit Brauereien bestehen, die nur normales Bier herstellen.

Das Thema Alkohol ist Teil eines verbindlichen Massnahmenpakets, auf das sich der 7. Runde Tisch gegen Gewalt im und um den Sport am Freitag geeinigt hat, wie Sportminister Ueli Maurer vor den Bundeshausmedien sagte. Die Massnahmen werden in den kommenden Monaten von den verantwortlichen Stellen umgesetzt.

Vereinbarung zur Kostenbeteiligung der Clubs

Bis Ende März erarbeitet die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) eine Mustervereinbarung über Sicherheitsmassnahmen und -kosten. Diese soll den Clubs, Stadionbetreibern und lokalen Behörden ab der Saison 2010/2011 als Grundlage für den Abschluss verbindlicher Vereinbarungen dienen.

Bei der Kostenbeteiligung der Clubs werde deren wirtschaftliche Lage berücksichtigt, sagte Maurer. Ferner werden Aus- und Weiterbildungsmodule für Sicherheits- und Fanverantwortliche ausgearbeitet, die Ende 2010 umgesetzt werden.

Keine Fans mehr in SBB-Sonderzügen

Vorgesehen ist überdies ein Rahmenkonzept «Fanarbeit», das die Rolle und Aufgabe der Fanarbeit definiert. Zudem werden strengere Zutrittskontrollen und Massnahmen gegen das Abschiessen von Feuerwerkskörpern geprüft.

Fans sollen nicht mehr mit SBB-Sonderzügen, sondern mit Charterfahrten per Bus an- und abreisen, wobei sie von Club-Betreuern begleitet werden müssen. Die Umsetzung dieses Entscheids erfolgt schrittweise im Laufe dieses Jahres.

(fest/sda)

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