
Bern - Nach ihrem fulminanten Abstimmungserfolg fordern die Gewerkschaften höhere Renten für Leute mit Einkommen bis 7000 Franken im Monat. Damit solle die gewohnte Lebenshaltung auch tatsächlich gewährleistet werden. Zur Finanzierung schweigen sich die Gewerkschaften aber aus.
«Das ist überholt und nicht mehr haltbar», sagte Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), vor den Medien in Bern. Wer 5000 Franken verdiene, könne später mit 3000 Franken Rente nicht anständig und in Würde leben.
Anpassung des Leistungszieles
Deshalb fordern die Gewerkschaften eine Anpassung des Leistungszieles auf 80 Prozent für Leute mit Einkommen bis 5000 Franken im Monat und auf 70 Prozent für Einkommen bis 7000 Franken. Bei höheren Einkommen sollen weiterhin die jetzigen 60 Prozent gelten.
Die Gewerkschaften Unia und SGB lancieren damit eine Grundsatzdiskussion über die Höhe der Renten und auch über das Leben im Alter in Würde. Sie präsentieren jedoch keine konkreten Lösungsansätze. Diese sollen folgen und sich entwickeln.
Keine Senkung bei Renten
Politisch geht es den Gewerkschaften nun vor allem darum, dass weder bei der AHV noch bei der Zweiten Säule die Renten gesenkt werden. Vorlagen zum Sozialabbau bei der AHV, der Arbeitslosen- und der Unfallversicherung müssten gestoppt werden, forderte Rechsteiner.
Andreas Rieger, Co-Präsident der Gewerkschaft Unia, schlägt ausserdem ein Modell vor, dass sich im Bauhauptgewerbe seit fünf Jahren bewährt habe: Bauarbeiter ab 60/61 Jahren erhalten nach der Frühpension eine Überbrückungsrente in der Höhe von 80 Prozent des bisherigen Lohnes. Dieses Sozialwerk sei kerngesund.
Solche Branchenlösungen gelte es weiter zu entwickeln. Ausserdem spare der Bund auf diese Weise Dutzende von Millionen bei der Arbeitslosenversicherung und der IV.
(tri/sda)
Das deckt fast die jetzigen Verluste. Nicht aber die Defizite in ein paar Jahren, wenn noch weniger Arbeitnehmer für mehr Rentner zahlen müssen. Ich bin auch für eine starke Flexibilisierung der Branchen. Ist ja auch ein Unterschied ob ich meinen Hintern bis 65 im Büro parkiere oder einer 40 Jahren draussen auf dem Bau körperlich bei Wind und Wetter arbeitet.
In der Wirtschaft zählt immer Netto- und nicht Bruttogewinn.
Die freisinnige Frau Egerszegi will nun für Korrektur sorgen.
Bis jetzt schöpften die Versicherungen 10% vom Bruttogewinn ab, nicht wie viele glaubten, vom Reingewinn. Es wurde gezeigt, dass die Differenz zu den beiden Zahlen ca. 540 Mio Franken ausmacht, das genügt beinahe, um das 600 Mio Loch zu stopfen, von dem immer geredet wurde.
Herr Merz wollte sich dazu nicht äussern, er hatte sich für die Variante Bruttogewinn entschieden.
Wenn ich etwas falsch gesagt habe, lasse ich mich gern korrigieren.
Wenn das Getöse wieder etwas leiser geworden ist, kannn die eigentliche Arbeit beginnen.
Wir werden immer älter, jedoch wurde diese Tatsache bereits bei der letzten Senkung des Umwandlungssatzes berücksichtigt, welche im Übrigen noch nicht abgeschlossen ist. Doch es zeichnet sich ab, dass dieser Trend etwa dank dem Übergewicht sich nicht fortsetzt. Die Versicherungen, und zwar alle und nicht nur AHV/PK, sollen sich endlich mit der Wissenschaft auf eine gemeinsame Sterbetabelle einigen.
Trotzdem soll beim Rentenalter eine Anpassung geschehen, wobei Leute, die objektiv nicht mehr können (z.B. Bauarbeiter), ohne Einbusse früher in Rente gehen können sollen. In Zweifelsfällen könnte man ja Arztzeugnisse verlangen. Voraussetzung ist allerdings, dass diese älteren Semester auch eine Arbeit finden, und das müssen die Arbeitgeber erst mal beweisen.
Ich finde es nicht nötig, dass die AHV-Renten der Teuerung UND der Lohnentwicklung angepasst werden. Anpassung an die Teuerung finde ich absolut notwendig und das soll ohne wenn und aber passieren, aber Wohlstandsvermehrung muss nicht mehr sein.
Sowohl Giesskannenprinzip als auch Rasenmähersystem werden den zukünftigen Herausforderungen kaum gerecht. Wenn die Massnahmen zielgerichtet sind oder/und die richtigen Ausnahmen vorgesehen werden, bleibt es sowohl finanzierbar als auch akzeptabel .
Ich bin für die besten Sozialleistungen der Welt, solange sie finanzierbar bleiben. Aber die Alterspyramide und die längere Lebensdauer können wir nicht wegleugnen.
Unsere Sozialwerke sind eine wunderbare Errungenschaft auf die wir aufpassen müssen. Sie müssen für alle Menschen unseres Landes da sein. Das kostet Geld, klar, das aber ich denke das sich das eines der reichsten Länder der Welt durchaus leisten kann. Wir werden auf gut schweizerische Art einen Kompromiss finden, das ist die einzige Möglichkeit um die Sozialwerke zu sichern. Massive Abbau wie auch übertriebene Ausbaupläne werden vor dem Volk keine Chance haben.
- Kassandra aus Frauenfeld 415
Sie haben ja so Recht Midas! Sie schreiben ausschliesslich Scheisse! Da sind wir uns nun mal zu 100% ... heute 13:25 - Kassandra aus Frauenfeld 415
Wäre ja alles richtig, wenn, ja wenn die Situation sich nicht sehr rasch ändern könnte. Wer ... heute 11:36 - Midas aus Kinshasa 2515
Schwachsinn Da sieht man mal wieder wie schwachsinnig die EU ist und was man alles ... heute 11:00 - Midas aus Kinshasa 2515
Der Mückenschiss Wie schon oft gesagt. Das Gleiche gilt für Nissan, Toyota und Land ... heute 10:58 - HeinrichFrei aus Zürich 148
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