Resolution für starke AHV und Pensionskassen
Gewerkschafts-Kongress zur «Verteidigung der Renten»
publiziert: Mittwoch, 31. Aug 2011 / 17:34 Uhr
Paul Rechsteiner befürchtet, dass die Renten zukünftig politisch stärker ins Zentrum rücken könnten.
Paul Rechsteiner befürchtet, dass die Renten zukünftig politisch stärker ins Zentrum rücken könnten.

Gossau SG - Gut 300 Personen haben am Mittwoch auf Einladung der Gewerkschaften am Kongress zur «Verteidigung der Renten» in Gossau teilgenommen. Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss und SP-Nationalrat Paul Rechsteiner warnten vor Verschlechterungen bei AHV und Pensionskassen.

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Die Tagungsteilnehmer verabschiedeten eine Resolution: Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und der starke Franken dürften nicht zum Anlass genommen werden, um die Renten der Pensionskassen und der AHV zu schmälern, heisst es darin.

Die AHV-Renten seien weiterhin regelmässig der Teuerung und der Lohnentwicklung anzupassen. Die AHV müsse gestärkt und ihre Leistungen ausgebaut werden. Nur so könne sie ihrem Kernauftrag gerecht werden, der Bevölkerung im Alter den Lebensstandard zu sichern.

Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss und der St. Galler Nationalrat und Ständerats-Kandidat Paul Rechsteiner befürchteten, dass das Thema Renten in den kommenden Jahren politisch noch stärker ins Zentrum rücken könnte.

Kritisch erwähnt wurde etwa ein Vorstoss des St. Galler CVP-Ständerats Eugen David, der den Teuerungsausgleich bei der AHV in Frage stelle. Die Gewerkschaften müssten hier Gegensteuer geben.

(asu/sda)

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Schon lange geschrieben . . .
aber immer noch TOP-Aktuell!
Das Pensionskassen-Problem muss radikal neu angegangen werden. Aus langjähriger Erfahrung sehe ich die Sache seit vielen Jahren in eine üble Zukunft schlittern. Die schlechte Situation im Pensionskassen(un)wesen beeinflusst viele Facetten der Arbeits- und Sozialwelt! Statt gelöst wird, wie vielfach üblich, nur gebastelt und geschoben. Es betrifft ja vor allem die Zukunft.
Hier nun mein Vorschlag: Es war einmal der kluge Spruch: «Mündelsicher anlegen» – und er gilt immer noch. Versager in der ganzen Pensionskassen-Misere sind doch die Gewerkschaften und die SP mit ihren Mitläufern. Niemand hat sie daran gehindert, das Problem längst selbst an die Hand zu nehmen. Einmal mehr sind sie dazu unfähig. Das ursprüngliche Prinzip war doch die Altersfürsorge mit den drei Säulen. Viele Staaten haben uns darum beneidet. Die erwähnten Institutionen haben andererseits im hohen Mass dazu beigetragen, dass unser Staat sich liquidiert. Da picke ich nur das raus, was die Pensionskassengelder angeht. Welches sind die grössten Ausgabeposten bei der Pensionierung: 1. Mietzins, 2. Steuern, 3. Krankenkasse. Der Weg des 2.-Säule-Geldes geht heute an: Versicherungsgesellschaften, Banken, selbständige Pensionskassen und ähnliche. Die legen es dann an. Schöpfen viele Mittel selbst ab. Damit es hoch rentiert, wie wir jetzt wissen, mit viel Risiko. Das Resultat ist die aktuelle Krise.
Der Änderungsvorschlag sieht wie folgt aus: Die Mittel der 2. Säule gehen direkt in die eigene Wohnung (wohl via WBG). Die Mieter sind demnach Eigentümer einer Wohnung, haben daher Schulden, aber diese vermindern sich stetig. Der Mietzins bleibt. Das bedingt natürlich, dass die jetzigen Eigentümer (enteignet?? Art. 26-2 BV) werden. Problem Verzinsung und Umwandlungssatz sind damit aber vom Tisch. Wohnungswechsel und vieles andere mehr müssten durch ein Immobiliengeld «Wohnungs-Bon» geregelt werden. Diese simple Lösung ändert und regelt sehr vieles. Bei Pensionierung ist dann ein grosser Teil der Ausgaben bereits bezahlt. Ergänzung zu meinem Vorschlag „2. Säule-Gelder in eigene Wohnung“.Verzinsung: In jedem Mietzins ist weit mehr als 4 % Hyp oder EK
Verzinsung eingerechnet. Ein Argument mehr für meinen Lösungsvorsch
.
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