Gewittersturm fegt über die Schweiz
publiziert: Freitag, 29. Jul 2005 / 20:31 Uhr

Bern - Nach drei Hitzetagen sind starke Gewitter über die Schweiz gefegt. Besonders heftig wütete der Sturm in Basel:

Verschiedene Bäume wurden entwurzelt und Keller überflutet. (Bild: Archiv)
Verschiedene Bäume wurden entwurzelt und Keller überflutet. (Bild: Archiv)
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Nussgrosse Hagelkörner prasselten auf die Stadt, Bäume wurden entwurzelt, Keller überflutet und ein grosse Gerüst umgerissen.

Das weggerissene Stück Gerüst hatte eine Länge von rund 50 Metern, wie André Auderset vom kantonalen Sicherheitsdepartement zu einer Medienmitteilung des Departements sagte. Das Gerüst fiel über die gesamte Dornacherstrasse bis zu den gegenüberliegenden Häusern.

Glück im Unglück

Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine stark befahrene Strasse handle, grenze es an ein Wunder, dass keine Verletzten zu beklagen seien, heisst es im Communiqué. In den betroffenen Häusern seien aber längere Zeit Personen eingesperrt gewesen. Die Strasse bleibt bis Samstagmorgen gesperrt.

Der Sturm verursachte in Basel weitere Schäden. Laut dem Sicherheitsdepartement wurden verschiedene Bäume entwurzelt und Keller überflutet. Auch Verkehrssignale wurden aus der Verankerung gerissen. Zudem standen Teile der Stadt zeitweise unter knöchelhohem Wasser.

Bahn-Unterbrüche

Sturmwinde und Gewitter verursachten am Nachmittag zudem Unterbrüche auf Linien der Rhätischen Bahn (RhB), wie diese mitteilte. Zwischen Valendas und Castrisch, Reichenau und Thusis sowie Chur und St. Peter Molinis kam es wegen umgestürzten Bäumen zu Unterbrüchen. Die Dauer der Unterbrüche ist unbestimmt.

Auch im Zürcher Oberland kam es zu Streckenunterbrüchen. Die Bahnstrecke Rüti - Wald war blockiert. Auch der Zugsverkehr zwischen Rapperwil und Winterthur war betroffen.

Die Gewitter zogen von Frankreich her über die Romandie durch die Nordwestschweiz. Laut MeteoSchweiz waren sie begleitet von Böen mit mehr als 75 Kilometer pro Stunde.

(bert/sda)

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