Giezendanner entschuldigt sich nach Uhr-Schmuggel
publiziert: Montag, 20. Okt 2008 / 15:39 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Okt 2008 / 16:58 Uhr

Bern - Nationalrat Ulrich Giezendanner hat sich für seine Äusserungen entschuldigt, wonach er eine gefälschte Uhr über die Grenze geschmuggelt habe. Seit Anfang Juli ist die Einfuhr gefälschter Ware auch für den Privatgebrauch verboten.

Zum Plausch gekauft: Ulrich Giezendanner.
Zum Plausch gekauft: Ulrich Giezendanner.
1 Meldung im Zusammenhang
Der Aargauer Transportunternehmer und SVP-Nationalrat gab in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» an, er habe die gefälschte Uhr in Dubai mit einem grossen Rabatt erstanden und sei mit der Uhr «in der Hosentasche» durch den Zoll gegangen. «Ich habe sie zum Plausch gekauft», sagte er.

Die Aussagen blieben nicht ohne Reaktionen: Die Einfuhr gefälschter Ware sei kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoss gegen ein Gesetz und damit eine ernste Angelegenheit, sagte Anastasia Li-Treyer, die Präsidentin des Vereins Stop Piracy. Giezendanner habe sich aber nach Medienberichten zum Thema bei ihr entschuldigt.

Stop Piracy bemüht sich zusammen mit der Wirtschaft und Verwaltung um die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Problem gefälschter Waren. So findet am nächsten Samstag der Stop-Piracy-Tag mit Aktionen in der ganzen Schweiz statt.

Fehler eingeräumt

Auch beim Verband Schweizerische Uhrenindustrie entschuldigte sich Giezendanner, wie Yves Bugmann, Leiter der Rechtsabteilung, auf Anfrage sagte. Giezendanner habe einen Fehler eingeräumt. Der Schweizer Uhrenindustrie gehen laut Bugmann durch Raubkopien jährlich 800 Millionen Franken verloren.

Nach Giezendanners Angaben handelte es sich bei der Uhr um die Kopie einer Rolex. Das Unternehmen gebe keinen Kommentar zum Thema ab, sagte dazu ein Rolex-Sprecher auf Anfrage.

(ht/sda)

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Guten Tag Schreiber aus Riehen
Nun, die Politiker müssen halt noch mehr aufpassen, was sie machen. Der gute Lohn ist ja dann auch nicht zu verachten.
hätte nicht passieren dürfen
Die Verlockung ist oft sehr gross auch einmal so etwas zu besitzen wenn auch nur als Kopie was man sich im Original nicht leisten kann (okay Hr. Giezendanner könnte sich problemlos die Original-Uhren leisten). Solche Uhren werden viel eingeschmuggelt und wenn das mal ein Politiker macht ist das Geschrei wieder gross. Entschuldigt natürlich nicht das Fehlverhalten von Hr. Giezendanner der eben als Politiker auch eine grosse Vorbildfunktion aufweist aber allzusehr eine solche Geschichte aufzubauschen bringt jetzt auch nichts.
Piracy
Einem Politiker sollten solche Patzer nicht passieren.
Rabbat
Meinen Sie Rabat, die Hauptstadt Marokkos, oder Rabbat-Amon, heute Amman, Hauptstadt Jordaniens, oder Rabbat-Moab, die alte jordanische Stadt, heute Rabba, oder nicht vielleicht doch Rabatt (Preisnachlass)
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