Gift-Anschläge auf Genfer Privatbankiers
publiziert: Mittwoch, 25. Aug 2010 / 17:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Aug 2010 / 18:19 Uhr
Die meisten Pakete wruden an die Privatadressen der Banker geschickt.
Die meisten Pakete wruden an die Privatadressen der Banker geschickt.

Genf - Mehrere Genfer Privatbankiers haben am Montag ein Paket erhalten, welches eine ätzende Flüssigkeit enthielt. Die Pakete waren so präpariert, dass beim Öffnen die Flüssigkeit heraus spritzte. Insgesamt wurden drei Personen verletzt.

Unter den Verletzten befindet sich auch ein Kind, wie am Mittwoch Anwalt Michel Halpérin eine Meldung der Genfer Tageszeitung «Tribune de Genève» bestätigte.

Halpérin vertritt mehrere Personen, welche die gefährliche Post erhalten haben. Die meisten Pakete waren an die Privatadressen der Banker geschickt worden.

Die Genfer Polizei hat nach den Anschlägen weitere gefährdete Personen vor Paketpost gewarnt. Laut «Tribune de Genève» waren die Adressen der Opfer per Hand geschrieben worden mit einem Stift, der von Mechanikern oder Architekten für technische Zeichnungen verwendet wird.

(ht/sda)

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