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Gimenez schiesst Basel an die Tabellenspitze
publiziert: Sonntag, 29. Aug 2004 / 20:32 Uhr

In der 7. Runde hat Titelverteidiger Basel vom überraschenden Thun die Tabellenführung zurückerobert. Während die Basler am Sonntag in St. Gallen mit 1:0 gewannen, trennten sich die Thuner am Samstag von den Grasshoppers 0:0.

Christian Gimenez lässt den Ball nicht aus den Augen.
Christian Gimenez lässt den Ball nicht aus den Augen.
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Die weiterhin ungeschlagenen Basler liegen nun einen Punkt vor den Berner Oberländern und vier Zähler vor den ebenfalls noch nie bezwungenen Grasshoppers. Die Young Boys, welche gegen Schlusslicht Servette nur ein glückliches 1:1 erreichten, folgen auf Platz vier.

Vier der fünf Partien vom Wochenende endeten unentschieden. Am torreichsten verlief die Begegnung in Schaffhausen, wo der Aufsteiger eine bemerkenswerte Moral bewies und gegen Aarau gleich dreimal einen Rückstand wieder aufholte.

Carlos Varela mit einer wunderschönen Direktabnahme und Doppeltorschütze Gaetano Giallanza hatten die Gäste dreimal in Führung geschossen. Daniel Senn, der Schaffhauser Torschütze vom Dienst, Franciel Hengemühle und Allmir Ademi brachten den Neuling aber immer wieder heran und sicherten den Einheimischen den ersten Punktgewinn gegen Aarau in einem Pflichtspiel.

Alex mit Verdacht auf Rippenbruch

In St. Gallen hätten sowohl Basel als auch St. Gallen in einer attraktiven Startphase den Führungstreffer verdient gehabt. Schon nach acht Minuten lenkte Stefano Razzetti einen tückisch abgefälschten Schuss von Philipp Degen an den Pfosten. Nach 37 Minuten wischte Murat Yakin einen Freistoss von Jairo mit dem Kopf von der eigenen Torlinie.

Eine Verletzung von Sturmtank Alex (Verdacht auf Rippenbruch) brachte dann in der zweiten Halbzeit die St. Galler immer mehr in Bedrängnis. Vorne lief nichts mehr und hinten gerieten die Ostschweizer kontinuierlich unter Druck.

Nach einem Fehlpass von Mijat Maric lief Scott Chipperfield alleine auf Razzetti zu. Der St. Galler Goalie lenkte dessen Schuss an den Pfosten. Torjäger Gimenez, der gut mitgelaufen war, brauchte den Ball schliesslich nur noch über die Linie zu schieben. Während die Ostschweizer nach der Pause keine einzige Torchance verzeichnen konnten, hätten die Basler die knappe Führung in den letzten Minuten noch ausbauen können.

Traumsolo von Häberli

Eine spannende Schlussphase entschädigte die 7600 Zuschauer im Berner Neufeld für eine miserable erste Halbzeit. Servette präsentierte sich überraschend als solideres, besser organisiertes Team und ging eine Vierstelstunde vor Schluss nach einem schlimmen Fehler von YB-Goalie Patrick Bettoni verdientermassen in Führung. Bettoni hatte den Ball fallen gelassen, Paulo Diogo reagierte am Schnellsten, flankte zum kurz vorher eingewechselten Hassli, der den Ball ins leere Tor nicken konnte.

In den letzten zehn Minuten erarbeiteten sich die nun erwachten Berner schliesslich mehr Torchancen, als in den 83 Minuten zuvor. Erst Thomas Häberli fand aber in der 92. Minute die Lücke: Der Luzerner umspielte gleich vier Abwehrspieler und verwandelte herrlich zum 1:1. Ein Treffer, der dem YB-Spieler ein Nationalmannschafts-Aufgebot gegen die Färöer und Irland einbringen könnte.

FCZ wartet weiter auf Sieg

Der FC Zürich wartet seit nunmehr vier Spielen in Folge auf den nächsten Vollerfolg. In La Chaux-de-Fonds reichte es gegen Neuchâtel Xamax nur zu einem 1:1. Xamax wahrte damit seine Ungeschlagenheit im Exil, musste aber erstmals Punkte abgeben.

Die Partie war vor allem in der ersten Halbzeit unterhaltsam, und auch die beiden Tore fielen noch vor dem Seitenwechsel: Erst brachte Adrian Ilie die Zürcher mit einem sehenswerten Freistoss in Führung; es war das erste Tor des rumänischen Stars für den FCZ. Aber gleich im Gegenzug dribbelte sich der Franzose Christophe Maraninchi durch die gesamte Gäste-Abwehr und schoss zum 1:1 ein. Zürich holte damit nach drei Niederlagen wenigstens wieder einmal einen Punkt, und die Neuenburger wahrten ihre Ungeschlagenheit auf eigenem Terrain, mussten aber erstmals einen Punkt abgeben.

GC weiter ungeschlagen

Die Grasshoppers vermochten gegen Thun nur in der ersten Halbzeit die Akzente zu setzen. Nach dem Seitenwechsel waren die Berner gefährlicher und hätten GC beinahe die erste Saisonniederlage zugefügt.

Eine Halbzeit lang standen die Zürcher näher am dritten Saisonsieg, danach aber kamen die Gäste aus Thun immer besser auf und besassen im zweiten Durchgang gar die gefährlicheren Torchancen. Während die Grasshoppers vor allem mit stehenden Bällen ein wenig Gefahr vor Fabio Coltorti heraufbeschwören konnten, so scheiterten die Berner Oberländer mit ihren herausgespielten Möglichkeiten gleich mehrmals am erneut ausgezeichneten GC-Goalie Marco Ambrosio.

Für Diskussionen sorgte eine Strafraumszene fünf Minuten vor Schluss, als der spät eingewechselte Richard Nuñez nach einer Intervention von Reto Zanni zu Fall kam. In der 92. Minute dann bewahrte Ambrosio die Zürcher nach einem Freistoss von Antonio Dos Santos vor der ersten Saisonniederlage.

7. Runde

Am Samstag spielten: Grasshoppers - Thun 0:0. Schaffhausen - Aarau 3:3 (1:2). Neuchâtel Xamax - FC Zürich 1:1 (1:1). Am Sonntag spielten: St. Gallen - Basel 0:1 (0:0). Young Boys - Servette 1:1 (0:0).

Tabelle

1. Basel 7 4 3 0 14: 5 15 2. Thun 7 4 2 1 9: 3 14 ----------------------------------------- 3. Grasshoppers 7 2 5 0 7: 5 11 ----------------------------------------- 4. Young Boys 7 2 4 1 16:11 10 5. Neuchâtel Xamax 7 2 3 2 11:10 9 6. FC Zürich 7 2 2 3 9:10 8 7. Aarau 7 2 1 4 12:16 7 8. St. Gallen 7 1 3 3 11:13 6 ----------------------------------------- 9. Schaffhausen 7 1 3 3 9:15 6 ----------------------------------------- 10. Servette 7 1 2 4 6:16 2(-3)* * = in Klammer Punkteabzug wegen Lizenzverstoss

Die Torschützenliste

1. Chapuisat (YB), Gimenez (Basel/+1), Häberli (Young Boys/+1) und Neri (Young Boys), beide 4 Tore. 5. Touré (GC), Giallanza (Aarau/+2), Kader (Servette), Margairaz (Xamax), M´Futi (Xamax), Chipperfield (Basel), Senn (Schaffhausen/+1) und Merenda (St. Gallen), je 3.

13. Bieli (Aarau), Dugic (Aarau), Gerber (Thun), Lustrinelli (Thun), Alex (St. Gallen), Smiljanic (Basel), Rogerio (GC), Todisco (Schaffhausen), Rey (Xamax), Carreño (Young Boys), Hassli (Servette/+1), Varela (Aarau/+1), Petrosjan (Zürich) und Gygax (Zürich), je 2.

(rp/Si)

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