«Gipfel der Armen» in Mali
publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 08:18 Uhr

Bamako - Im afrikanischen Mali hat gestern Abend der «Armen-Gipfel» mit rund tausend Teilnehmern begonnen. Bei der fünftägigen Veranstaltung in der Stadt Sikasso mit Teilnehmern aus Afrika und Europa sollte es um die Themen Schulden, Ernährungssicherheit und Einwanderung sowie um eine mögliche Alternative zur Weltbank gehen.

Die Präsidentin der Afrikanischen Koalition Schulden und Entwicklung, Barry Aminata Touré.
Die Präsidentin der Afrikanischen Koalition Schulden und Entwicklung, Barry Aminata Touré.
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«Man muss nein sagen zu neoliberaler Politik, muss den G-8 sagen, dass die Vorteile der Globalisierung allen Ländern der Welt dienen müssen», erklärte die Präsidentin der Afrikanischen Koalition Schulden und Entwicklung, Barry Aminata Touré, zum Auftakt des Treffens.

Kurz zuvor hatte die Weltbank die Entwicklungshilfepolitik der westlichen Industrienationen für Afrika kritisiert. Die reichen Länder hätten weder ihre Entwicklungshilfe im versprochenen Umfang aufgestockt, noch öffneten sie ihre Märkte für Waren aus Afrika.

Die Hilfe für viele afrikanische Staaten sei entgegen der Vereinbarungen beim G-8-Gipfel 2005 im schottischen Gleneagles sogar leicht gesunken, bemängelte die Organisation.

(bert/sda)

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