Gipfel sagt Atomterrorismus den Kampf an
publiziert: Mittwoch, 14. Apr 2010 / 08:17 Uhr
Die Teilnehmerstaaten wollen Atomterror vorbeugen.
Die Teilnehmerstaaten wollen Atomterror vorbeugen.

Washington - Schärfere Strafen für Atomschmuggler, mehr Sicherheit bei der Lagerung von Nuklearmaterial, weniger hoch angereichertes Uran in Reaktoren: Mit diesen erklärten Zielen haben führende Politiker aus knapp 50 Staaten dem Atomterrorismus den Kampf angesagt.

8 Meldungen im Zusammenhang
«Wir haben echte Fortschritte im Bemühen erzielt, die Welt sicherer zu machen», betonte Gastgeber US-Präsident Barack Obama zum Abschluss seines Gipfels zur Nuklearsicherheit in Washington.

In ihrer Abschlusserklärung unterstützen die Gipfelteilnehmer, Obamas Ziel der Sicherung von sämtlichem Nuklearmaterial innerhalb der nächsten vier Jahre.

Die Teilnehmer wollen sich darum «bemühen», dass alle bestehenden Verpflichtungen zur Nuklearsicherheit eingehalten werden und sich andere Staaten ihnen anschliessen. Allerdings handelt es sich dabei um unverbindliche Absichtserklärungen.

Verringung des gefährlichen Nuklearmaterials

Bereits gab es konkrete Schritte zur Verringerung des gefährlichen Nuklearmaterials. US-Aussenministerin Hillary Clinton und ihr russischer Amtskollege Sergej Lawrow unterzeichneten am Rande des Gipfels ein Abkommen zur Vernichtung von je 34 Tonnen Plutonium ab 2018.

Die Ukraine, Mexiko und Kanada kündigten zudem im Vorfeld des Gipfels an, ihre Restbestände an waffenfähigen hoch angereicherten Uran in den USA sichern lassen zu wollen.

Mittel und Wege finden

Im Kern ging es in Washington darum, Mittel und Wege zu finden, damit islamistische Terroristen nicht in den Besitz von Nuklearmaterial aus Reaktoren und Forschungslabors kommen.

Der Gipfel befürwortet «starke» Mechanismen zum Schutz von spaltbarem Material vor dem Zugriff durch Terroristen, ohne das Recht der einzelnen Staaten auf die friedliche Nutzung der Kernenergie einzuschränken.

Insgesamt spricht sich der Gipfel dafür aus, wo immer möglich in Atommeilern statt hoch angereichertem nur noch schwach angereichertes Material zu verwenden.

(ade/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - US-Präsident Barack Obama hat zum Auftakt des Gipfels für nukleare Sicherheit vor den Gefahren eines atomaren ... mehr lesen
Vor dem eigentlichen Beginn der Gipfelrunde hatte sich Obama mit der sogenannten P5+1-Gruppe getroffen. (Archivbild)
Seoul - Am Atomgipfel in Südkorea hat der Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter zur nuklearen Abrüstung aufgerufen. Um ... mehr lesen
Didier Burkhalter sprach die grundsätzliche Frage der Abrüstung an.
Südkoreas Präsident Lee Myung Bak begrüsste am Montag offiziell die Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern.
Seoul - Das zweite Weltgipfeltreffen ... mehr lesen
Washington - Nach Ansicht von Bundespräsidentin Doris Leuthard ist das Gipfeltreffen über nukleare ... mehr lesen
Bundespräsidentin Doris Leuthard ist zufrieden mit dem Atom-Gipfel.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Hu Jintao und Obama bei ihrem Meeting.
Washington - Die Welt soll künftig besser vor Anschlägen von Atom-Terroristen ... mehr lesen 72
Paris - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat den Atom-Abrüstungsideen seines US-Amtskollegen Barack Obama ... mehr lesen
Gemäss Nicolas Sarkozy garantiert die Atomwaffe die Sicherheit seines Landes.
Netanjahu sagt Teilnahme an Obamas Atom-Gipfel ab.
Jerusalem - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seine geplante ... mehr lesen 1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 16
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter Diktator: Kim Jong-un.
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter ...
Achtens Asien Kim Jong-un ist ein Meister der Propaganda und (Selbst)Inszenierung. Nach vier Jahren an der Macht liess er sich nun am VII. Kongress der Koreanischen Arbeiterpartei zum Vorsitzenden krönen. mehr lesen  
Südkoreas Marine feuert Warnschüsse ab Seoul - An der innerkoreanischen Grenze ist es erneut zu Spannungen gekommen. Die ...
Nordkoreaner feiern Parteikongress Pjöngjang - Das nach Atomwaffen strebende Nordkorea hat am Dienstag den ersten Kongress ...
Beseitigung von «Hindernissen»  Teheran - Der Iran und die EU wollen «Hindernisse» bei der Umsetzung des Atomabkommens ... mehr lesen
Hintergrund dieses Aufrufs ist die Tatsache, dass für viele europäische Firmen in Iran lukrative Aufträge winken.
Handlungsbedarf für Europa in der Iran-Politik Zürich - Gleich zu Beginn des Europa-Iran-Forum in Zürich ist ein deutlicher Auftrag an die europäischen Politiker ergangen. ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Blödsinn! Das Schaf ist selbst daran Schuld, dass es vom Wolf gerissen wird, ... Mi, 01.06.16 00:50
  • Pacino aus Brittnau 731
    Radikale führen immer . . . . . . in die Sackgasse. Es ist auch die Linke, die die AfD gefördert ... Di, 31.05.16 07:36
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 17°C 24°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 17°C 25°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
St. Gallen 15°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 16°C 24°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 17°C 24°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 17°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Lugano 18°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten