Dario Frigo erfüllte sein Versprechen - Leader
Giro: Danilo Di Luca Etappensieger der ersten Giro-Bergankunft
publiziert: Mittwoch, 23. Mai 2001 / 18:24 Uhr

Montevergine di Mercogliano - Die erste Bergankunft des Giro d'Italia hat nicht alle Erwartungen erfüllt. Dennoch kam es zu einem Leaderwechsel. Rik Verbrugghe (Be) kam schon am Fuss der 17 km langen Steigung zum Montevergine di Mercogliano nicht mehr mit und musste die Maglia rosa an Dario Frigo (It) abtreten. Gewinner des Tagespensums wurde Danilo Di Luca (It).

Mit durchschnittlich fünf Steigungsprozenten war die 17 km lange, 885 m Höhendifferenz überwindende Steigung hinauf zum Kloster auf dem Montevergine zu wenig steil, als dass sich die reinen Kletterer hätten in Szene setzen können. Es kam vielmehr zu einem Ausscheidungsrennen im Hochgeschwindigkeitstempo. Grösstes Opfer war Rik Verbrugghe, der nach vier Tagen im Leadertrikot in die Tiefen des Gesamtklassementes abtauchte. Nach zwei Stürzen zu Beginn der über 169 km führenden Etappe war der Belgier überfordert, als die Schlusssteigung einsetzte. Verbrugghe handelte sich einen Rückstand von 4:39 Minuten ein.

Nach einem Sturz und einem Defekt sind auch Paolo Savoldellis Aussichten auf den Gesamtsieg stark eingeschränkt worden. Das Minus des Teamkollegen von Laurent Dufaux summierte sich auf 2:31 Minuten. In der Gesamtwertung ist Dufaux als 33. mit 2:07 Minuten Rückstand der bestklassierte Fahrer des mit grossen Ambitionen gestarteten Saeco-Teams. Auf den letzten zwei Kilometern vom hohen Tempo überfordert war auch Marco Pantani, dessen Rückstand sich mit 32 Sekunden allerdings in Grenzen hielt.

Unter einem Gewitterregen war auch Dario Frigo zu Beginn des Schlussanstieges zu Boden gegangen. Mit der Hilfe von Teamkollegen schloss der Gewinner von Paris-Nizza und der Tour de Romandie wieder zur Hauptgruppe auf, beendete die Etappe als Siebenter und liess sich erstmals in seiner Laufbahn in die Maglia rosa einkleiden. Mit Wladimir Belli hat die Sportgruppe Fassa Bortolo, deren Teamcaptain Francesco Casagrande am Sonntag nach dem Bruch des linken Handgelenkes ausgeschieden war, einen zweiten Vertreter gut klassiert. Hinter Abraham Olano (Sp) belegt Gilberto Simoni den 3. Gesamtrang. Sein Lampre-Team -- mit Oscar Camenzind auf Platz 9-- verrichtete während vielen Kilometern Grossarbeit, um eine Selektion herbeizuführen.

Den längsten Atem zum Spurtsieg hatte Danilo Di Luca, der zu Beginn der Rundfahrt in seiner engeren Heimat Pescara zur allgemeinen Enttäuschung leer ausgegangen war. Der 25 Jahre alte Italiener erzielte auf Montevergine seinen vierten Saisonsieg und kam im vierten Profi-Jahr zum zwölften Erfolg.

(kil/sda)

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