Glarner SVP entscheidet über freiwilligen Austritt
publiziert: Mittwoch, 14. Mai 2008 / 09:17 Uhr

Glarus - Im Konflikt zwischen der SVP Schweiz und Bundesrätin Widmer-Schlumpf fällt am (heutigen) Mittwochabend ein wichtiger Beschluss. Die Glarner SVP entscheidet, ob sie bei einem Ausschluss der Bündner ebenfalls aus der Mutterpartei austritt.

Fraktionsausschluss von Bundesrätin Widmer-Schlumpf ja, Parteiausschluss der SVP Graubünden nein - so die Glarner SVP.
Fraktionsausschluss von Bundesrätin Widmer-Schlumpf ja, Parteiausschluss der SVP Graubünden nein - so die Glarner SVP.
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Fraktionsausschluss von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ja, Parteiausschluss der SVP Graubünden nein: Auf diese Formel hat sich die SVP Glarus verständigt. Die drei Glarner Sektionen Ennenda, Näfels und Schwanden wollen nun aber Klarheit in der parteiinternen Kontroverse und die Delegierten entscheiden lassen.

Brisant ist der Antrag an die ausserordentliche Delegiertenversammlung, wonach die Glarner bei einem Ausschluss der Bündner Sektion ebenfalls und freiwillig aus der SVP Schweiz austreten sollen.

Parteipräsident für Ausschluss der Kantonalpartei

Der Glarner SVP-Parteipräsident Peter Rothlin selber befürwortet einen Ausschluss der Bündner Kantonalpartei. Anderer Meinung ist Vizepräsident Martin Landolt, der den Bündner Parteikollegen den Rücken stärken möchte.

Diesen Mittwoch entscheidet auch die Sektion Jura; sie dürfte sich wie die Mehrheit für einen Ausschluss der Bündner aussprechen. Mit Ausnahme der Berner hat sich noch keine Kantonalpartei hinter die SVP Graubünden gestellt.

Der 115-köpfige Zentralvorstand der SVP Schweiz entscheidet am Samstag über die Eröffnung eines Ausschlussverfahrens gegen die Bündner Sektion.

(fest/sda)

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