Glarner Vizepräsident tritt aus der SVP aus
publiziert: Montag, 19. Mai 2008 / 12:35 Uhr

Glarus - In der Glarner SVP ist es zum Eklat gekommen. Vizepräsident Martin Landolt tritt per Ende Juni aus der Schweizerischen Volkspartei aus. Wie Radio DRS meldete, kann sich Landolt nicht mehr mit dem Stil der SVP identifizieren.

Martin Landolt will nicht mehr Teil der SVP sein.
Martin Landolt will nicht mehr Teil der SVP sein.
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Sein Mandat als Kantonsparlamentarier will er behalten und im Landrat vorerst partei- und fraktionslos politisieren, wie Landolt in seinem Austrittschreiben festhält.

Der Konflikt zwischen gemässigten Kräften und Vertretern des harten Kurses der SVP Schweiz war am letzten Mittwoch an der Delegiertenversammlung in Glarus offen ausgebrochen.

Obschon die Glarner SVP nach der Berner Sektion gegen einen Rauswurf der SVP Graubünden aus der Mutterpartei gestimmt hatte, legte die Versammlungsmehrheit Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf einen Austritt aus der Partei nahe.

Politische Herkunft über Bord geworfen

Keine Chance hatte der Antrag von Martin Landolt als Vertreter der Ortssektion Näfels und der Präsidenten der Sektionen Ennenda und Schwanden, die Glarner SVP solle bei einem Ausschluss der Bündner SVP aus der SVP Schweiz austreten.

An der Delegiertenversammlung von letzter Woche habe sich die Glarner SVP von ihrer liberalen Haltung verabschiedet und ihre historisch gewachsene politische Herkunft über Bord geworfen, schreibt Landolt.

Die Partei habe sich damit für eine Richtung entschieden, an der er nicht mehr teilhaben wolle.

(rr/sda)

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Bravo Herr Landolt
Es war die höchste Zeit für diesen Schritt! Ich wundere mich schon lange über die vielen intelligenten Leute, die trotzt der SVP-Politik der letzten Zeit in dieser Partei verbleiben. Schauen wir uns mal kurz zusammengefasst die letzten Aktivitäten der Partei an:

1. Verwahrungsinitiative. Gegen wen ist sie gerichtet? Gegen allerhöchstens 2 bis 3 Leute im Jahr! Ausserdem ist diese Initiative nicht umsetzbar, da sie gegen grundlegende Rechte des Menschen verstösst.

2. Maulkorbinitiative: Der Bundesrat bildet sich zu Initiativen eine Meinung. Diese a priori ausgewogene Meinung gilt es zu verhindern! Also ich frage Sie! Eine einzige Meinung und dieser Aufwand!!

3. Einbürgerungsinitiative. Eine gut begründete Ablehnung eines Einbürgerungsgesuch hat noch kein Gericht zurückgepfiffen. Wenn die Ablehnung gut begründet ist, gibt es überhaupt keinen Fall fürs Gericht!

Diese Initiativen sind lauter Schrott und sie bringen weder Sicherheit noch bessere Demokratie noch weniger Einwanderung! Es ist lauter rausgeschmissenes Geld.
Ein neues Waffengesetz, eine Regelung zur Haltung von Kampfhunden, Umweltschutz, Alternativenergien usw.? Nichts von der SVP! Man könnte sich ja Wähler verprellen, diese heisse Eisen sollen nur die anderen anpacken!

Schauen wir uns mal die Vorstösse von TB im Parlament an:

1. Tätowierung von Schweine Hinterschenkel

2. Americans-Cup auf dem Malojasee

3. Bierflaschenbeschriftung

4. Zigarettenpackungsbeschriftung

Alles Schrott
Alle Achtung!
Endlich einmal einer aus der SVP, der den Austritt wagt. Man hört ja immer nur von den Eintritten in diese Partei, die Austritte werden nicht kommuniziert. Herr Landolt braucht schon Mut, sich vor dem Druck dieser Partei nicht zu fürchten. Bleibt zu hoffen, dass er von niemandem belästigt und niedergemacht wird. Vielleicht gibts dann endlich noch mehr Mutige, die sich vor dem Blocherhut nicht mehr verbeugen.
Chapeau!
Das ist mal ein Statement! Wenn einem der Club nicht mehr passt dann wechselt man den Verein, anstatt darauf zu hoffen, dass der Club sich ändert; denn täte er das, wäre er nicht mehr derselbe Club. Ähnlich wie im Volkslied: Mein Hut der hat 3 Ecken, 3 Ecken hat mein Hut, und hätt' er nicht 3 Ecken, dann wär' er nicht mein Hut ...
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