Glasfasernetz-Ausbau in Zürich erfolgt schneller
publiziert: Montag, 4. Mai 2009 / 15:07 Uhr

Zürich - Der Ausbau des Glasfasernetzes in Zürich erfolgt rund dreimal schneller als geplant. Um Doppelspurigkeiten und damit unsinnige Investitionen zu verhindern, hat die Stadt Zürich jetzt mit der Swisscom Verhandlungen aufgenommen.

Die für 2013 geplanten Anschlüsse der ersten Etappe werden bereits Ende des Jahres erreicht.
Die für 2013 geplanten Anschlüsse der ersten Etappe werden bereits Ende des Jahres erreicht.
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2007 bewilligte das Zürcher Stimmvolk 200 Millionen Franken für den Bau eines öffentlich zugänglichen Glasfasernetzes in Zürich. Die bis 2013 geplanten 15'000 bis 18'000 Anschlüsse der ersten Etappe werden bereits Ende 2009 erreicht, wie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) an einer Medienkonferenz mitteilte.

Inzwischen baut die Swisscom ebenfalls an einem eigenen Glasfasernetz. Der Aufbau von zwei parallelen Netzen mache volkswirtschaftlich keinen Sinn, betonte Stadtrat Andres Türler. Deshalb habe die Stadt die Initiative ergriffen, mit der Swisscom auf oberster Ebene Gespräche zu führen.

Die Arbeitsgruppe wolle noch vor den Sommerferien eine Lösung finden. Dabei stelle sich die Stadt Zürich auf den Standpunkt, dass ein einziger Glasfaserstrang ausreichende Kapazitäten bieten würde. Eine zentrale Frage ist denn laut Türler auch, ob gleichzeitig eines oder mehrere Glasfaserkabel verlegt werden.

Bei der Inhausverkabelung hat sich die Stadt kürzlich mit dem Hauseigentümerverband auf vier Glasfasern geeinigt. Letztere bestanden auf dieser Lösung, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein und die «vollumfängliche Wahlfreiheit» zu garantieren. Zu den Gesprächen mit Swisscom wollte sich Türler nicht festlegen, er gehe aber davon aus, dass man einen guten Weg finde.

(fest/sda)

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