Kantonale Wahlen SZ
Gleiche Machtverhältnisse in Schwyzer Kantonsregierung
publiziert: Sonntag, 20. Mrz 2016 / 16:17 Uhr
Im Kanton Schwyz werden bei der Berechnung der Hürde die leeren Stimmen nicht berücksichtigt werden.
Im Kanton Schwyz werden bei der Berechnung der Hürde die leeren Stimmen nicht berücksichtigt werden.

Schwyz - Im ersten Wahlgang der Schwyzer Regierungsratswahlen sind alle fünf Bisherigen im Amt bestätigt worden. Zudem schafften neu René Bünter (SVP) und Michael Stähli (CVP) den Einzug. Damit ist die Regierung komplett.

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Die siebenköpfige Schwyzer Regierung bleibt rein bürgerlich. Auch an der parteipolitischen Zusammensetzung ändert sich nichts. Der Regierungsrat besteht weiterhin aus SVP (3), FDP (2) und CVP (2).

Erwartungsgemäss an die Spitze schafften es die bisherigen Regierungsmitglieder. Petra Steimen-Rickenbacher (FDP) holte 26'616 Stimmen, Kaspar Michel (FDP) 26'478 Stimmen. Dahinter folgten die beiden Bisherigen der SVP, André Rüegsegger (23'464) und Andreas Barraud (23'257). Othmar Reichmuth (CVP) kam auf 20'569 Stimmen.

Der Neukandidierende René Bünter (SVP/19'225) schaffte die Wahl ebenso problemlos. Im CVP-internen Duell unter den Neulingen setzte sich Michael Stähli (15'439) gegen Andreas Meyerhans (14'424) durch. Meyerhans schaffte zwar das absolute Mehr, schied aber als Überzähliger aus.

CVP musste Ambitionen früh begraben

Das absolute Mehr lag bei tiefen 14'015 Stimmen. Im Kanton Schwyz werden bei der Berechnung der Hürde die leeren Stimmen nicht berücksichtigt werden.

Deutlich zurück lagen Paul Furrer (SP/8'550) und Birgitta Michel Thenen (Grüne/8'474) sowie der wild kandidierende Unternehmer Roland Urech (3'858). Auf Vereinzelte entfielen 5'849 Stimmen.

Die Strategie von SVP und FDP, die sich mit gemeinsamen Listen gegenseitig unterstützten, ging auf: Die SP war chancenlos, ihren 2012 an die SVP verlorenen Sitz in der Regierung wieder zurückzuholen. Auch die CVP musste ihre Ambition auf einen dritten Sitz in der Regierung früh begraben.

Die Stimmbeteiligung betrug tiefe 37,2 Prozent. Vor vier Jahren lag sie bei 44,7 Prozent.

(cam/sda)

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