«Glenda» trifft auf Australiens Nordwestküste
publiziert: Donnerstag, 30. Mrz 2006 / 12:30 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Mrz 2006 / 13:00 Uhr

Perth - Mit heftigen Sturmböen und sintflutartigen Regenfällen hat der riesige Zyklon «Glenda» die Nordwestküste Australiens erreicht.

Schon im Vorfeld des Zyklons stürmten heftige Winde an der Pilbara- Küste. (Archivbild)
Schon im Vorfeld des Zyklons stürmten heftige Winde an der Pilbara- Küste. (Archivbild)
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Der tropische Wirbelsturm traf nach Angaben australischer Medien auf eine äusserst dünn besiedelte Region.

Über das Ausmass des Schadens war zunächst nichts bekannt. Vor der Ankunft des Zyklons waren mehrere hundert Menschen aus der Küstenregion in Sicherheit gebracht worden.

Vorkehrungen für Ölplattformen

Auch die Öl- und Eisenerzförderung wurde eingestellt. Ölfirmen liessen ihre mobilen Förderplattformen räumen und aufs offene Meer schleppen. Sie wollten damit die Plattformen aus dem erwarteten Kurs des Wirbelsturms bringen. Die Pilbara-Küste ist einer wichtigen Öl- und Bergbauregion Westaustraliens.

Unmittelbar bevor der Wirbelsturm auf die Küste traf, hatten Bewohner des rund 14 000 Einwohner zählenden Ortes Karratha von schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 125 Stundenkilometern berichtet.

Zyklon der Stärke vier

Im Vorfeld des Eintreffens von «Glenda» war erwartet worden, dass der Zyklon der Stärke vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 265 Stundenkilometern eintreffen würde. «Wer das Gebiet jetzt noch nicht verlassen hat, für den ist es zu spät», hatte Jim Cahill von der Katastrophenschutzbehörde gewarnt.

Erst am Montag vergangener Woche hatte der Zyklon «Larry» mit dem Nordosten die andere Seite Australiens heimgesucht und eine Schneise der Verwüstung geschlagen.

Rund 7000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Die Behörden bezifferten den Schaden an Gebäuden und in der Landwirtschaft auf umgerechnet rund 600 Millionen Euro. Wie durch ein Wunder hatte es nur einige Dutzend Leichtverletzte gegeben.

(fest/sda)

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