Glückskette sammelt 130 Mio. Franken
publiziert: Montag, 10. Jan 2005 / 13:01 Uhr

Bern - Die Glückskette hat 130 Millionen Franken für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt. Dies sind 16 Millionen mehr als versprochen. Die Glückskette wie auch Hilfswerke bedankten sich vor den Medien in Bern bei der Schweizer Bevölkerung.

Fast 90 Prozent der 130 Millionen Franken kommen von privaten Kleinspendern.
Fast 90 Prozent der 130 Millionen Franken kommen von privaten Kleinspendern.
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Die Spitzen der Glückskette wie auch der grössten angeschlossenen Hilfswerke versicherten, dass dieser Betrag angesichts des Leids und der immensen Schäden nicht zu hoch sei. Es sei auch nicht zum ersten Mal, dass mit derart hohen Summen gearbeitet werden müsse, hiess es an der Medienkonferenz.

Der Grossteil der Summe wird in den nächsten drei bis fünf Jahren für den Wiederaufbau verwendet, sagten Vertreter der Glückskette. Fast 90 Prozent der 130 Millionen Franken kommen von privaten Kleinspendern.

Super-Puma-Helikopter auf dem Weg

Unterdessen haben die drei Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee im Laderaum eines Frachtflugzeugs die Schweiz in Richtung Indonesien verlassen. Im Norden Sumatras sollen damit Hilfsflüge für das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) durchgeführt werden.

Die Ankunft des Frachtflugzeuges mit den drei Helikoptern wird am Mittwoch erwartet, wie Felix Endrich, Sprecher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf Anfrage erklärte.

Der Norden Sumatras wurde von der Flutwelle am 26. Dezember besonders hart getroffen. Zudem wird die Region von zahlreichen Nachbeben erschüttert. Das Epizentrum des letzten Bebens mit der Stärke 6,2 war vor der Küste von Sumatra rund 60 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Banda Aceh gemessen worden.

(fest/sda)

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