Hilfsgelder im vergangenen Jahr
Glückskette setzte über 63 Millionen Franken ein
publiziert: Montag, 3. Jun 2013 / 10:40 Uhr
Rund zehn Millionen Menschen seien mit dem Geld unterstützt worden.
Rund zehn Millionen Menschen seien mit dem Geld unterstützt worden.

Bern - Die Glückskette hat im Jahr 2012 mit über 63 Millionen Franken weltweit 236 Hilfsprojekte mitfinanziert. Daneben sammelte das Hilfswerk unter anderem mit Spendenaufrufen für Syrien, Sahel und mit der Sammelaktion «Jeder Rappen zählt» über 18 Millionen Franken.

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Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht hervor. Demnach setzte die Glückskette im Ausland mehr als 61,6 Millionen Franken ein. Das Geld sei in Hilfsprojekte von 25 Schweizer Partnerhilfswerken geflossen. «Rund zehn Millionen Menschen wurden damit unterstützt», teilte das Hilfswerk mit.

In Syrien und im Sahel seien die Spenden unmittelbar für die Nothilfe eingesetzt worden. In Haiti, Pakistan, Japan, Ostafrika und Lateinamerika wurden laut der Glückskette Wiederaufbau-, Häuser-, Wasser- und Gesundheitsprojekte unterstützt.

Not- und Unwetterhilfe

Auch die Schweiz profitierte von den Spenden. Die Glückskette unterstützte im vergangenen Jahr die Sozialhilfe Schweiz mit gut einer Million Franken. Damit habe rund 2600 Personen in finanzieller Notlage geholfen werden können.

Dank der permanenten Sammlung «Unwetter Schweiz» leistete das Hilfswerk nach eigenen Angaben zudem finanzielle Unterstützung im Umfang von knapp 340'000 Franken.

30 Jahre Selbstständigkeit

Die 1946 vom Westschweizer Radio ins Leben gerufene «Chaîne du Bonheur» wurde 1983 von der SRG SSR in die Selbstständigkeit entlassen. Damit begeht die Stiftung in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum, welches am 19. November in Bern gefeiert werden soll.

Laut Glückskette-Direktor Tony Burgener sind Qualität, Wirksamkeit und Messbarkeit die Schwerpunktthemen fürs Jahr 2013. Anfang Oktober werde gemeinsam mit den Partnerhilfswerken in Haiti Bilanz gezogen. «Es wäre mehr als eine verpasste Chance, wenn man nicht die nötigen Lehren aus der geleisteten Arbeit in Haiti ziehen würde», wird Burgener im Communiqué zitiert.

(bg/sda)

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