Godefroot dementiert Doping-Organisation
publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 15:16 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 21:44 Uhr

Wer an der Pressekonferenz des Belgiers Walter Godefroot, von 1992 bis 2005 Teamchef bei Telekom und T-Mobile, auf neue Enthüllungen hoffte, wurde enttäuscht. Der 63-Jährige bestritt erneut die Organisation von Doping in den von ihm geführten Teams.

In seiner aktiven Laufbahn war Godefroot dreimal in Doping-Kontrollen hängen geblieben.
In seiner aktiven Laufbahn war Godefroot dreimal in Doping-Kontrollen hängen geblieben.
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Godefroot widersprach in Gent Aussagen des früheren Telekom-Masseurs Jef d'Hont und kündigte eine Klage gegen seinen Landsmann an, der bei ihm bis 1996 angestellt gewesen war.

«Ich habe Doping nicht organisiert oder finanziert», sagte Godefroot, der seit Saisonbeginn Berater beim Astana-Team ist. Er werde die Anschuldigungen von d'Hont aber erst vor Gericht «Punkt für Punkt widerlegen».

Ein Detail am Rande: In seiner aktiven Laufbahn war Godefroot dreimal in Doping-Kontrollen hängen geblieben.

Inzwischen hat d'Hont den ehemaligen Telekom-Captain Jan Ullrich erneut schwer belastet. «Jan hat EPO und Wachstumshormone genommen, hundertprozentig sicher», erklärte der Belgier in der ARD-Sendung «Tagesthemen».

Gleichzeitig forderte er den zurückgetretenen Tour-de-France-Sieger von 1997 auf, auszupacken. D'Hont hatte Ullrich bereits in seinem Ende April veröffentlichten Buch vorgeworfen, mit EPO gedopt zu haben.

(smw/Si)

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