Goldener Herbst im Engadin trotz Lärchenwicklers
publiziert: Dienstag, 14. Jul 2009 / 17:17 Uhr

Bern - Im Oberengadin haben sich viele Lärchen in den letzten Wochen braun verfärbt. Grund sind die gefrässigen Raupen des Lärchenwicklers. Weil neue Nadeln nachwachsen werden, wird es dennoch einen goldenen Herbst geben.

Im Engadin darf man auf eine schöne Herbstfärbung hoffen.
Im Engadin darf man auf eine schöne Herbstfärbung hoffen.
Die sich zunächst leuchtend gelb, später golden bis rostrot verfärbenden Nadeln der Lärchen sorgen im Herbst im Engadin für eine grandiose Farbenkulisse. Obwohl sich viele dieser Nadelbäume rund um die Engadiner Seenplatte braun verfärbt haben, wird dort das Naturschauspiel auch dieses Jahr zu bewundern sein.

Die von den Raupen des Lärchenwicklers, eines zwei bis drei Zentimeter grossen graubraunen Schmetterlings befallenen Bäume erholen sich rasch. Zwar macht das Insekt den jungen Trieben den Garaus. Bis spätestens Ende August werden aber neue Nadeln nachgewachsen sein, denen die Raupen kaum mehr viel anhaben können.

Wobei gemäss wissenschaftlichen Untersuchungen gar nicht von einem Schädling gesprochen werden sollte: Laut der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft zeigt die Regelmässigkeit seiner Massenvermehrung, dass es ein Gleichgewicht zwischen den Lärchen und den Lärchenwicklern gibt.

Nadelbaum und Insekt bräuchten einander vielleicht sogar, schreibt die Forschungsanstalt. Der Nadelfrass bewirke, dass sich die Wälder vorübergehend aufhellten. Dadurch erwärme sich der Boden, und Nährstoffe für die kommenden Jahre würden freigesetzt. Zudem hinterliessen die Insekten jede Menge Kot, was einer flächendeckenden Düngung gleichkomme.

(smw/sda)

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