Goldrausch im Bündner Oberland?
publiziert: Sonntag, 28. Sep 2008 / 18:50 Uhr

Disentis - Die Bündner Oberländer Gemeinde Disentis hat die gesetzlichen Voraussetzungen für den Abbau von Gold geschaffen. Bis nach dem wertvollen Metall geschürft werden kann, braucht es aber weitere Volksabstimmungen.

Der steigende Goldpreis lassen die Gewinnung erneut erfolgsversprechend erscheinen.
Der steigende Goldpreis lassen die Gewinnung erneut erfolgsversprechend erscheinen.
Das entsprechende Gesetz über den Abbau von Mineralien wurde mit 350 Ja- zu 143 Nein-Stimmen bei 31,2 Prozent Beteiligung angenommen.

Gold ist im Bündner Oberland ein Thema, seit Geologen 1983 in der Lukmanier-Schlucht goldhaltiges Erz entdeckt hatten.

Die Region gilt neben dem Napfgebiet in den Kantonen Luzern und Bern als die goldhaltigste der Schweiz.

Erfolgreiche Probebohrung

Nach der Entdeckung untersuchte eine kanadische Gesellschaft die mineralisierte Zone von rund 15 Kilometern Länge und zwei Kilometern Breite. Sie erstreckt sich über das Gebiet der Gemeinden Tujetsch, Medel/Lucmagn, Disentis, Somvix und Trun.

Die erfolgreichste Probebohrung ergab damals einen Goldgehalt von 17 Gramm pro Tonne Gestein. Konzentrationen ab zehn Gramm wurden als möglicherweise rentabel eingestuft. Dennoch kam es zu keinem kommerziellen Abbau.

Steigender Goldpreis

Der steigende Goldpreis lassen die Gewinnung erneut erfolgsversprechend erscheinen. Im August 2006 erteilten die fünf Oberländer Gemeinden der Genfer Firma MinAlp SA die Bewilligung für Untersuchungen während der Dauer von fünf Jahren.

Die Firma will teure Sondierungen aber nur vornehmen, wenn die gesetzlichen Grundlagen für einen Abbau vorliegen. Das vom Disentiser Souverän verabschiedete Gesetz regelt nun die Rahmenbedingungen.

Um die Goldvorkommen tatsächlich auszubeuten, bräuchte es ausserdem eine Konzession und die Anpassung von Zonenplänen. Für beides wäre wiederum das Stimmvolk zuständig.

(bert/sda)

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