Google-Angreifer nutzen Lücke im Internet Explorer
publiziert: Freitag, 15. Jan 2010 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Samstag, 16. Jan 2010 / 09:19 Uhr

Washington - Bei den Angriffen auf die Computersysteme von Google wurde eine bislang unbekannte Lücke bei Microsofts Internet Explorer ausgenutzt. Der Fehler ist offenbar noch nicht behoben und bei allen jüngsten Versionen des Windows-Betriebssystems zu finden.

«Wir haben noch nie Angriffe mit einer solchen Raffinesse im kommerziellen Raum gesehen», sagte Dmitri Alperovitch von McAfee. (Symbolbild)
«Wir haben noch nie Angriffe mit einer solchen Raffinesse im kommerziellen Raum gesehen», sagte Dmitri Alperovitch von McAfee. (Symbolbild)
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Dies teilte die Firma McAfee mit, die Antiviren-Programme für Computer herstellt. Microsoft bestätigte in der Nacht zum Freitag die Sicherheitslücke. Bis sie geschlossen werden könne, sollten Kunden den Internet Explorer im «geschützten Modus» und mit hohen Sicherheitseinstellungen benutzen, um die Gefahr zu mindern.

Noch nie Angriffe mit einer solchen Raffinesse gesehen

McAfee hatte nach eigenen Angaben Ende vergangener Woche den Auftrag von mehreren betroffenen Unternehmen erhalten, den Vorfall zu untersuchen. «Wir haben noch nie Angriffe mit einer solchen Raffinesse im kommerziellen Raum gesehen», sagte Dmitri Alperovitch von McAfee: «Wir kennen sie bislang nur aus dem Regierungs-Sektor.»

Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte der Nachrichtenagentur Reuters, für Microsoft komme ein Rückzug aus China wie er von Google erwogen wird nicht infrage.

«Es gibt jeden Tag so viele Angriffe. Ich glaube nicht, dass es da etwas ungewöhnliches gab, daher verstehe ich das nicht», sagte Ballmer zu der Ankündigung des Suchmaschinen-Rivalen: «Ich verstehe nicht, wie das irgendwie helfen soll. Ich verstehe nicht, wie das uns hilft und ich verstehe nicht, wie das China hilft.»

Google machte Hackerattacke am Dienstag öffentlich

Google hatte am Dienstag die Hackerattacke auf seine Systeme und mehr als 20 andere Ziele öffentlich gemacht. Laut dem Konzern hatten die Angriffe ihren Ursprung in China. Die Regierung in Peking hat jede Verwicklung zurückgewiesen. Ausser Google hat sich bislang nur Adobe Systems als Opfer zu erkennen gegeben.

(zel/sda)

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