Google konkurrenziert «Second Life» mit «Lively»
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 17:14 Uhr

San Francisco - In die virtuellen Welten im Internet kommt Bewegung. Nach dem Pionier Linden Lab hat auch Google einen Internet-Dienst veröffentlicht und tritt mit «Lively» direkt in Konkurrenz zum einst sehr populären «Second Life».

Google hat noch keine Werbepläne mit «Lively».
Google hat noch keine Werbepläne mit «Lively».
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Mit dem von Google am Dienstag gestarteten «Lively» sollen Nutzer ebenfalls als Avatare (virtuelle Figuren) durch virtuelle Räume flanieren und mit anderen Besuchern kommunizieren können.

Zunächst habe Google noch keine Pläne für die Nutzung von «Lively» als Werbeplattform, sagte Google-Sprecherin Sara Jew-Lim dem «Wall Street Journal».

Die kalifornische Software-Schmiede Linden Lab hatte «Second Life» 2003 als erste virtuelle Welt online gestellt. Vor rund eineinhalb Jahren erfuhr das dreidimensionale Pixelparadies den Höhepunkt seiner medialen Popularität.

Ruhe um «Second Life»

Seither ist es um «Second Life» trotz seiner rund zwölf Millionen registrierten «Bewohner» zumindest in der Öffentlichkeit ruhiger geworden.

Viele Unternehmen sehen in virtuellen Welten wie «Second Life» potenziell attraktive Werbeplattform und unterhalten auch eigene Auftritte in der 3-D-Welt.

(ht/sda)

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