Google zeigt «grüner» Suche die kalte Schulter
publiziert: Mittwoch, 23. Apr 2008 / 08:31 Uhr

Sydney - Gerade einmal eine Woche hat die Zusammenarbeit des US-Suchmaschinenanbieters Google mit der Wiederaufforstungsinitiative zum Klimaschutz ecocho gedauert.

Mit Google wurden keine weiteren Gespräche geführt.
Mit Google wurden keine weiteren Gespräche geführt.
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ecocho halte sich nicht an die Vertragsbedingungen des Google-Werbeprogramms AdSense, lautet die von ecocho kommentierte Begründung, weshalb Google die Kooperation beendet und dem Suchdienst die technische Unterstützung entzogen habe. «Den Richtlinien zufolge dürfen User nicht dazu aufgefordert werden, auf AdSense-Werbung zu klicken, wogegen angeblich verstossen worden sei. Dies war bei ecocho jedoch nicht der Fall», erklärt ecocho-Sprecher Tapio Liller.

Laut eigenen Angaben handelt es sich bei ecocho um die «erste grüne Suchmaschine der Welt», die gleichzeitig auf die bewährte Technik der untereinander konkurrierenden Anbieter Google und Yahoo setzte. Darüber hinaus will der Dienst neben zuverlässigen Ergebnissen seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für alle 1000 Suchanfragen sollen zwei neue Bäume gepflanzt werden, um die CO2-Belastung zu reduzieren. «Unsere Websuche ist die einfachste Möglichkeit für jeden Menschen, mit einer kleinen Änderung im Alltag einen positiven Einfluss auf das Klima zu nehmen», meint Plattformgründer Tim Macdonald.

Yahoo weiter dabei

Der zweite Suchtechnikpartner, Yahoo, stellt dem ehrgeizigen Klimaschutzprojekt seine Dienste offenbar weiterhin zur Verfügung. Die Abschaltung der Google-Suche sei nicht angekündigt sowie «überraschend und ein Schock» gewesen, heisst es in einer ecocho-Stellungnahme.

«Es ist sehr enttäuschend, wenn man bedenkt, dass wir drauf und dran waren, in unserem ersten Monat eine Mio. Webseiten-Besuche zu verzeichnen und über 1000 Bäume zu pflanzen», so Macdonald. Ob es sich bei der Abschaltung der Google-Suche um einen endgültigen Schritt handelt, bleibt derzeit noch unklar. Auch hätten die ecocho-Betreiber keine weiteren Gespräche mit den Verantwortlichen bei Google führen können.

(ht/pte)

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Per 1000 Abfragen können zwei Bäume gepflanzt werden.
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