Gouverneur von Mossul von Sarkawi-Gruppe ermordet
publiziert: Freitag, 16. Jul 2004 / 15:34 Uhr

Bagdad - Die vom mutmasslichen El-Kaida-Verbündeten Abu Mussad el Sarkawi angeführte Extremisten-Organisation hat sich zum Mord am Gouverneur der nordirakischen Stadt Mossul bekannt.

Immer wieder ist die Terrorgruppe um Abu Musab Sarkawi verwickelt.
Immer wieder ist die Terrorgruppe um Abu Musab Sarkawi verwickelt.
Eine islamistische Website veröffentlichte das auf den 14. Juli datierte Bekennerschreiben am Freitag. Dank Gottes Hilfe haben die Brüder in der militärischen Organisation der Gruppe Tauhid und Dschihad (Monotheismus und Heiliger Krieg) es vermocht, des Kopfes dieses abtrünnigen Verräters bei einem Überfall habhaft zu werden, hiess es in der Erklärung.

Die Extremisten hatten den Konvoi des Gouverneurs auf der Fahrt von Mossul ins knapp 400 Kilometer entfernte Bagdad angegriffen. Er war mit einer Eskorte aus vier Fahrzeugen unterwegs, als die Angreifer mit ihrem Wagen auf die Höhe seines Autos aufholten, eine Handgranate warfen und dann auf seinen Wagen schossen.

Das teilte ein Vertreter des Innenministeriums in Bagdad mit. Extremisten und Aufständische haben wiederholt Repräsentanten der Übergangsregierung angegriffen. Die Gruppe um El Sarkawi hat sich zu zahlreichen Attentaten bekannt.

Die Philippinen haben heute mit dem Truppenrückzug aus Irak begonnen. Der Oberbefehlshaber des Kontingentes und zehn Soldaten würden am Freitag Irak verlassen, erklärte die philippinische Aussenministerin Delia Albert.

Die übrigen Angehörigen der ursprünglich 51 Mann starken Einheit würden Irak in Kürze verlassen, sagte Albert in Manila weiter. Die Regierung werde ihre Bemühungen zur Freilassung der philippinischen Geisel in Irak fortsetzen, kündigte Albert an. Der Abzug war angekündigt worden ohne einen Termin zu nennen.

Heute gab auch der thailändische Verteidigungsminister Chettha Thanajaro bekannt, dass sein Land mit dem Abzug seiner Truppen aus Irak begonnen habe. Bis zum 20. September sollen alle 450 Soldaten den Irak verlassen haben; dann endet der auf ein Jahr begrenzte Einsatz zum Wiederaufbau des Landes.

Wegen der schlechten Sicherheitslage in Irak hatte UNO-Generalsekretär Kofi Annan Thailand am Dienstag jedoch gebeten, den Truppenabzug zu verschieben.

US-Aussenminister Colin Powell appellierte indes an die Standhaftigkeit der US-Verbündeten in Irak. Den Entführern nachzugeben, bedeute, sie in ihrem Tun zu bestätigen, was die Lage noch schwieriger mache, sagte der US-Chefdiplomat in Washington.

(fest/sda)

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