Graeser, Floyer und Nünlist im Kunsthaus Aargau
publiziert: Montag, 1. Feb 2016 / 09:06 Uhr / aktualisiert: Montag, 1. Feb 2016 / 11:55 Uhr

Mit drei öffentlichen Sammlungen erwartet uns das Aargauer Kunsthaus. Der gebürtige Genfer Camille Graeser (1892 - 1980) gilt als wichtiger Wegbereiter der konstruktiv-konkreten Kunst der Nachkriegszeit. Neben Graeser werden ausserdem Ausstellungen von Ceal Floyer, sowie Jos Nünlist gezeigt.

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Aargauer Kunsthaus
aargauerkunsthaus.ch

Graser und die Musik

Die Werke von Camille Graeser bilden im Aargauer Kunsthaus einen Sammlungsschwerpunkt. Für die aktuelle Ausstellung konnte das Museum auf die Bestände der Camille Graeser Stiftung, des Kunstmuseums Stuttgart sowie auf hochkarätige Leihgaben zurückgreifen. Als Mitglied der «Zürcher Konkreten» zählt Graeser zu den zentralen Sammlungspositionen des Aargauer Kunsthauses. Im Fokus der Ausstellung «Camille Graeser und die Musik» stehen die zwischen 1947 und 1955 entstandenen «Loxodromischen Kompositionen ». Die Werkgruppe umfasst rund 70 Gemälde, Zeichnungen und Ideenskizzen. An ihnen zeigt sich Graesers künstlerische Auseinandersetzung mit den Rhythmen und Klangmustern von Musik. Geometrische Formen und Balkenkonstruktionen fügen sich zu dynamischen, rhythmisierten Bildkompositionen. Als Inspiration dienten dem Künstler unter anderem die Kompositionen von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), Paul Hindemith (1895 - 1963), wie auch das Konzept der Zwölftonmusik von Arnold Schönberg (1874 - 1951).

Ceal Floyer und Jos Nünlist

Neben Camille Graeser zeigt das Aargauer Kunsthaus zwei weitere Ausstellungen: Zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Druckgrafiken des Aargauer Künstlers und Lyrikers Jos Nünlist (1936-2013), sowie Installationen der 1968 geborenen britischen Konzeptkünstlerin Ceal Floyer. Ihre Werke bestechen durch eine schlichte wie sinnliche Präsenz und sind von subtiler Ironie durchdrungen. Als zentrales Element ihrer installativen Klang-, Licht-, Video- und Papierarbeiten erweist sich die Verbindung zur Sprache. Der Aargauer Zeichner, Maler und Lyriker Jos Nünlist (1936 - 2013) galt zeitlebens als stiller Schaffer. Während seine präzisen Tuschzeichnungen an textiles Gewebe und kalligraphische Schriftbilder erinnern, weisen seine Aquarelle pastose Farbverläufe auf. Die Gemälde sind mal haptisch und mal grafisch reduziert. Ein Tor, eine Linie, ein Kreuz, eine menschliche Silhouette - es sind einfache, pointierte Formen, die der Künstler für seine Aussagen findet. Viele seiner Bildideen und Gedichte nehmen im Rahmen seiner Tagebücher erstmals Gestalt an. Jedes Blatt, jeder Text ist das Resultat eines sorgfältigen, reflektierten Entstehungsprozesses.

(pgr/art-tv)

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