Gratis-Email für Entwicklungsländer
publiziert: Donnerstag, 18. Jun 2009 / 19:52 Uhr

New York - An der UNO wurde am Dienstagabend ein Webportal vorgestellt, das Menschen in Entwicklungsländern kostenlosen Email-Service anbietet. BluMail.org will zudem als Ratgeber und Forum für Bildung, Entwicklung und Gesundheit dienen.

Das Internet biete Millionen von Möglichkeiten, geographische Hürden zu überwinden. (Symbolbild)
Das Internet biete Millionen von Möglichkeiten, geographische Hürden zu überwinden. (Symbolbild)
Das Internet biete Millionen von Möglichkeiten, geographische Hürden zu überwinden, sagte der Schweizer Botschafter in New York, Peter Maurer, anlässlich der Präsentation. Die Schweiz unterstützte den Anlass im UNO-Hauptquartier.

Noch besteht zwischen den reichen Staaten und den Entwicklungsländern ein digitaler Graben: Dreiviertel aller Amerikaner und die Hälfte der Europäer sind online, aber nur knapp 6 von 100 Personen können in Afrika ins Internet. Auch in Asien und Südamerika sind die Zahlen tief.

Bis 2015 wird erwartet, dass die Hälfte der Bewohner Afrikas ebenfalls Zugang zum Internet hat. Laut der Gründerin von BluMail, Sarah McCue, hat das Internetunternehmen Google, auf dessen Technologie der kostenlose Emaildienst aufgebaut ist, einen Satelliten über Afrika platziert, der ab 2010 drahtlose Internetverbindung auf dem Kontinenten ermöglicht.

Die Schweiz engagiert sich im UNO-Rahmen stark für Internet-Technologie. Mit über 70 Prozent der Bevölkerung mit Webzugang weist die Schweiz weltweit einen der höchsten Werte aus.

(sl/sda)

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