Politiker unterstützen Vorhaben
Graubünden will Olympische Winterspiele 2022
publiziert: Mittwoch, 30. Mrz 2011 / 12:22 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Mrz 2011 / 22:45 Uhr
St. Moritz.
St. Moritz.

Chur/Davos/St.Moritz - Davos und St. Moritz wollen die Olympischen Winterspiele 2022 nach Graubünden holen. Sie reichen am (morgigen) Donnerstag eine Konzeptskizze bei Swiss Olympic ein. Die Bündner Kandidatur soll eine Alternative zum Gigantismus städtischer Austragungsorte sein.

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«Wir wollen einfachere Spiele als bisher», sagte Tarcisius Caviezel, Bündner FDP-Nationalrat und Vorsitzender der Olympia-Arbeitsgruppe, am Mittwoch vor den Medien in Chur. Die Arbeitsgruppe sei gegen Gigantismus. Mit wenigen Ausnahmen lägen die Wettkampfstätten in unmittelbarer Umgebung von Davos und St. Moritz.

Die Ferienorte und ihre Umgebung bieten laut Gaudenz Domenig, Kandidatur-Projektleiter und Verwaltungsrat des HC Davos, eine ausreichende Infrastruktur, um zeitgemässe Winterspiele durchführen zu können. Die Kosten der Spiele werden von den Promotoren auf 1 bis 1,5 Milliarden Franken geschätzt.

Konkurrenten aus der Schweiz

Neben Graubünden signalisierten Genf, das Wallis, Bern und Luzern Interesse. Die beiden Letzteren haben inzwischen auf eine eigenständige Kandidatur verzichtet, sind aber bereit, einzelne Sportanlagen zur Verfügung zu stellen.

Der Kanton Genf hat zwar eine Konzeptskizze bei Swiss Olympic eingereicht, sich aber noch nicht endgültig festgelegt. Man befinde sich noch in der Entscheidungsfindung, sagte Regierungspräsident Mark Muller am Mittwoch vor den Medien. Der Kanton Wallis will seine Entscheidung am (morgigen) Donnerstag bekanntgeben. Dann läuft auch die Eingabefrist bei Swiss Olympic ab.

Volksabstimmung nötig

Sollte Graubünden den Zuschlag von Swiss Olympic bekommen, werde bestimmt eine kantonale Volksabstimmung stattfinden, sagte der Bündner Regierungsrat Hansjörg Trachsel. Auch das Bundesparlament müsste seine Zustimmung geben, da der Bund einen Teil der Kandidaturkosten von 30 bis 40 Millionen Franken mittragen müsste und während der Spiele für die Sicherheit zuständig wäre.

Grosse Bedeutung hat die Vergabe der Winterspiele 2018 durch das Internationale Olympische Komitee im Juli. Sollte sich einer der europäischen Bewerber, München oder das französische Annecy, gegen das südkoreanische Pyeongchang durchsetzen, hätte eine Schweizer Kandidatur 2022 nur wenig Chancen.

(ht/sda)

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