Greenpeace fordert Schutz der Tropenwälder
publiziert: Montag, 24. Jan 2005 / 14:40 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Jan 2005 / 15:08 Uhr

Paris - Zum Auftakt der Pariser Artenschutzkonferenz hat die Umweltorganisation Greenpeace das ungebremste Abholzen der Tropenwälder kritisiert.

Gebiete mit intakten, ursprünglichen Ökosystemen werden immer weniger.
Gebiete mit intakten, ursprünglichen Ökosystemen werden immer weniger.
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Alle sechs Stunden verschwindet eine Waldfläche von der Grösse der Stadt Paris, erklärten Greenpeace und die Organisation Freunde der Erde. Die Artenschutzkonvention von 1992 habe die Ausrottung nicht stoppen können.

Die Konferenz am Pariser Sitz der UNO-Organisation für Bildung und Wissenschaft (UNESCO) berät bis Freitag über den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Rund 1200 Wissenschaftler und politisch Verantwortliche nehmen an den Gesprächen teil.

In der Öffentlichkeit wird die Artenschutzkonferenz mit Skepsis verfolgt. Wenn es eine Art gibt, die nicht vom Aussterben bedroht ist, dann sind dies internationale Konferenzen, kritisierte die Pariser Tageszeitung Libération.

>auch vor der eigenen Haustür

Der Frankreich-Direktor der Weltunion für die Natur (UICN), Sébastien Moncorps, sagte, das Aussterben von Arten spiele sich auch vor der eigenen Haustüre ab. So sei die Mittelmeer-Mönchsrobbe seit 1975 im Mittelmeer nicht mehr anzutreffen, der letzte Steinbock in den Pyrenäen sei 2002 gestorben.

Der Chef des UNO-Umweltprogramms UNEP, Klaus Töpfer, forderte zum Auftakt der Konferenz verstärkte Anstrengungen im Umweltschutz als Konsequenz aus der Tsunami-Katastrophe. Mangroven und Korallenriffe können eine Pufferfunktion gegen Naturkatastrophen übernehmen, sagte Töpfer.

Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen seien Regionen mit intakten Ökosystemen von den Flutwellen am 26. Dezember weniger stark getroffen worden als Gebiete etwa mit zerstörten Mangrovenwäldern, sagte der Exekutivsekretär der internationalen Artenschutz-Konvention von 1992, Hamdallah Zedan.

(fest/sda)

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