Greenpeace trat in Aktion gegen Atommüll-Exporte
publiziert: Montag, 3. Jun 2002 / 16:25 Uhr

Bern - Greenpeace will beim Schweizer Atommüll keine «Aus den Augen, aus dem Sinn»-Mentalität. Greenpeace-Aktivisten empfingen die Bundesparlamentarier in Bern mit einer Aktion, mit der sie auf die «Unanständigkeit» von Atommüllexporten aufmerksam machten.

Das Kernkraftwerk Leibstadt.
Das Kernkraftwerk Leibstadt.
Das Thema Atommüllexport wird in der Sommersession im Rahmen der Debatte zum Kernenergiegesetz zur Sprache kommen. Darin wird über die Zukunft des Schweizer Atommülls entschieden: Soll er in der Schweiz entsorgt werden oder soll er zwecks Wiederaufarbeitung und Lagerung ins Ausland geschickt werden?

In weisse Schutzanzüge gekleidet und mit Atemschutz versehen hielt jeder der 25 Aktivisten vor dem Bundeshaus ein Plakat in der Hand. Darauf abgebildet waren als stumme Ankläger Kinder und Erwachsene aus der Region von Mayak in Russland, die an strahlenbedingten Erkrankungen leiden. In Mayak steht die einzige Wiederaufbereitungsanlage Russlands.

Greenpeace erinnerte an einer vorgängigen Medienkonferenz an Verhandlungen zwischen der Schweizer Atomindustrie und der russischen Atomenergiebehörde Minatom über den allfälligen Export von Schweizer Atomabfällen nach Russland.

Das russische Gesetz, welches den Import von ausländischem Atommüll erlaubt, wurde letzten Sommer unterzeichnet. Von diesen Importen erhofft sich Russland Einnahmen von rund 20 Milliarden Dollar. Kritische Stimmen im In- und Ausland äusserten in diesem Zusammenhang den Verdacht, hier würden finanzielle Überlegungen den Sicherheitsüberlegungen vorangestellt.

(bb/sda)

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