Lebensmittel und Medikamente
Griechenland offeriert Hilfe für Gaza
publiziert: Montag, 4. Jul 2011 / 07:57 Uhr
Giorgos Papandreou will helfen.
Giorgos Papandreou will helfen.

Athen - Im Streit um eine internationale Hilfsaktion für den Gazastreifen hat Griechenland den Palästinensern Unterstützung angeboten. Die Regierung in Athen sei bereit, das palästinensische Küstengebiet in Zusammenarbeit mit der UNO mit Lebensmitteln und Medikamenten zu beliefern.

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Dies erklärte Ministerpräsident Giorgos Papandreou am Sonntag. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas habe das Angebot in einem Telefonat positiv bewertet und unterstütze es.

Hilfsflotte verhindert

Griechenland hat zuletzt ein Schiff von Aktivisten gestoppt, das im Rahmen einer Flotille von einem seiner Häfen aus nach Gaza fahren wollte. Die Aktivisten kündigten für Montag einen neuen Versuch an. Das Nahost-Quartett aus UNO, EU, USA und Russland hat die Regierungen am Mittelmeer aufgefordert, Flotillen dieser Art zu verhindern.

Vor mehr als einem Jahr hat Israel vor der Küste des Gazastreifens ein Schiff mit Hilfsgütern gewaltsam gestoppt, das die internationale Blockade des von der radikal-islamischen Hamas beherrschten Gebiets brechen wollte. Dabei wurden neun Türken getötet. Inzwischen strebt Abbas mit der Hamas eine Regierung der nationalen Einheit an.

(bert/sda)

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Depplomatie
Ihre Propaganda Reden sind immer wieder lustig zu lesen. Nein, ganz ehrlich!

Während das neo-liberal geführte Wirtschaftsprojekt EU scheitert, die Bevölkerung gegen die Bestrafung dafür sich auflehnt, die Bevölkerungen von Nordafrika und dem mittleren Osten sich auflehnen gegen ihre Regime und die USA im Grabenkrieg der zwei Regierungsparteien untergeht ist der Nahostkonflikt direkt ein langweiliges witzloses Problem geworden für das sich ausser die Politiker Elite niemanden mehr interessiert.
Diplomatie
Lustig. Die Gazaner haben die bessere ärztliche Versorgung, als die Griechen, die höhere Lebenserwartung als die Türken und die geringere Kindersterblichkeit dazu.

Die Spitäler in Israel behandeln die Araber gleich, wie Israelis. Die Araber haben seit Jahrzehnten ein eigenes Hilfswerk der UNO, das sich nur um sie kümmert.

2010 sind 30.090 Palästinenser aus Gaza ausgereist. 54%
der Genehmigungen wurden für medizinische Behandlungen ausgestellt, 16.430
Patienten mit Begleitung reisten aus dem Gaza-Streifen aus, um ihre Behandlung in
Israel und Judäa und Samaria zu erhalten.

Aber nachdem die Griechen die Terrorflottilia II gestoppt haben, musste man im Gegenzug wohl so tun, als ob es in Gaza an Medikamenten und Lebensmitteln fehlen würde.

An Bord der Terrorflotte I waren abgelaufene Medikamente. Die Griechen sollten also wohl besser den üblichen Weg gehen, dem UNRWA, dem Hilfswerk für die Araber Geld geben, das dann diese Medikamente kauft.

Nur hat das UNRWA schon ein eigenes Budget, die EU spendet auch regelmässig ein paar hundert Millionen. Die Salafisten aus Saudi Arabien sowieso, die Amis. etc.

Da Griechenland das Geld, das es da ausgeben will von der EU bekommen hat, geh ich mal davon aus, dass das abgesprochen ist.

Es zeigt wieder mal, wie die EU sich tunlichst davor drückt, die Araber aus Saudi Arabien und den Golfstaaten zu desavouieren, die in der Finanzkrise massiv Geld zuschossen, um das Fehlkonstrukt EU zu stützen.
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