Griechenland wegen Todesschuss verurteilt
publiziert: Donnerstag, 8. Jan 2009 / 17:42 Uhr

Strassburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Griechenland wegen des tödlichen Schusses eines Polizisten auf einen Jugendlichen verurteilt. Athen habe damit gegen das Grundrecht auf Schutz des Lebens verstossen, befand das Gericht.

Der Fall hatte in Griechenland Unruhe und Krawall ausgelöst.
Der Fall hatte in Griechenland Unruhe und Krawall ausgelöst.
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Der 18-Jährige war im März 2000 gemeinsam mit zwei Freunden in der Altstadt von Thessaloniki von Polizisten verfolgt worden, welche die Jugendlichen eines Einbruchs verdächtigten.

Als der Jugendliche versuchte, sich der Festnahme zu widersetzen, löste sich ein Schuss aus der vorgehaltenen Pistole eines Polizisten und tötete ihn.

Freigesprochen

Der Polizist wurde in Griechenland freigesprochen.

Die Strassburger Richter machen den Beamten hingegen für den Tod des Jugendlichen verantwortlich. Dieser sei nicht bewaffnet gewesen und habe das Leben des Polizisten in keiner Weise gefährdet, hiess es.

Illegal und unvorsichtig

Der Beamte hätte daher seine Pistole wegstecken müssen. Der Waffengebrauch in der fraglichen Situation sei «illegal» und unvorsichtig gewesen, befanden die Richter.

Anfang Dezember hatten tödliche Schüsse eines Polizisten auf einen 15-Jährigen in Griechenland wochenlange schwere Krawalle und eine politische Krise ausgelöst.

(sl/sda)

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