Griechenland darf auf Hilfstranche hoffen
Griechenland wird wohl nächste Hilfstranche erhalten
publiziert: Sonntag, 2. Okt 2011 / 10:15 Uhr
Einmal mehr wird Griechenland eine Finanzspritze der EU entgegennehmen dürfen.
Einmal mehr wird Griechenland eine Finanzspritze der EU entgegennehmen dürfen.

Berlin/Athen - Griechenland wird nach Einschätzung der österreichischen Regierung aller Voraussicht nach die nächste Hilfstranche über acht Milliarden Euro erhalten. Die Wahrscheinlichkeit einer Auszahlung im Oktober sei «klar höher» als ein Ausbleiben der Zahlung, sagte Finanzministerin Maria Fekter der Zeitung «Welt am Sonntag».

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Die Griechen werden die Bedingungen für neue Hilfskredite letztendlich wohl erfüllen, sagte Fekter weiter. Am Samstag hatte sich bereits der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos zuversichtlich über die Auszahlung des Geldes gezeigt.

Ebenfalls am Samstag war ein Treffen zwischen Griechenland und Katar über Investitionen des Emirats in Griechenland ohne konkrete Zusagen zu Ende gegangen. Katars Staatsoberhaupt Scheich Hamad bin Chalifa al-Thani war mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou in Athen zusammengekommen.

Keine klaren Angaben

Zwar will das Emirat gemäss der griechischen Regierung im südeuropäischen Land investieren. Genaue Angaben wurden jedoch nach dem Treffen nicht gemacht.

Katar wolle lediglich bei einer Goldmine im Norden Griechenlands einsteigen, hiess es aus Regierungskreisen. Genaue Angaben aber über die Höhe der Investition wurden nicht gemacht. Papandreou bedankte sich bei al-Thani für das Interesse seines Landes an Investitionen in Griechenland. «Es ist sehr wichtig für unser Land, dass es Aussichten auf Beschäftigung gibt», sagte Papandreou.

Griechische Medien hatten zunächst vermutet, dass es um eine Investition in den seit fast zehn Jahren geschlossenen Flughafen von Athen «Hellinikon» hätte gehen können. Dies wurde jedoch nicht bestätigt.

Derzeit prüfen Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Fortschritte Griechenlands bei seinen Sparbemühungen. Ihr Votum ist Voraussetzung für die nächsten Kredite.

(asu/sda)

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