Athen kurz vor Einigung auf Sparpaket
Griechenlands Sparpaket ist fast geschnürt
publiziert: Sonntag, 29. Jul 2012 / 16:32 Uhr
Streitpunkte sind noch die Einsparungen, die die Schwächeren treffen.
Streitpunkte sind noch die Einsparungen, die die Schwächeren treffen.

Athen - Das 11,5 Milliarden Euro schwere neue Sparprogramm Griechenlands soll nach Regierungsinformationen grösstenteils unter Dach und Fach sein.

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Die Vorsitzenden der regierenden Koalitionsparteien, der Sozialisten und der Demokratischen Linken, Evangelos Venizelos und Fotis Kouvelis, wollen sich am Montagabend mit dem konservativen Regierungschef Antonis Samaras treffen, um noch offene Fragen zu den Sparvorhaben zu klären.

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Sozialisten und der Demokratischen Linken erfuhr, gibt es noch wenige Probleme. Diese beträfen die Einsparungen, die die Schwächeren treffen würden. Darüber müsse noch intensiv gesprochen werden, hiess es.

Längere Umsetzungsdauer

Aus Kreisen der Demokratischen Linken und der Sozialisten hiess es zudem, dass weiter auf einer Streckung des neuen Sparpakets bestanden werde, mindestens bis Ende 2015. «Um mindestens zwei Jahre», hiess es seitens der Sozialisten.

«Wir müssen uns gut überlegen welche Massnahmen verhängt werden, die die Schwächeren treffen», sagte ein enger Mitarbeiter des Sozialistenchefs Venizelos.

Rentenalter anheben und Renten kürzen

In den vergangenen Tagen waren Eckpunkte des Plans des neuen Sparpakets durchgesickert. Unter anderem soll das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre stufenweise angehoben werden. DieSozialisten sollen aber nur für eine einjährige Erhöhung auf 66 Jahre sein.

Auch weitere umfangreichere Rentenkürzungen sind vorgesehen. Zudem sollen die Löhne der Angestellten staatlicher Unternehmen, wie der lektrizitätsgesellschaft, reduziert werden.

Streitpunkte sind insbesondere die Kürzungen bei kleinen Renten. So liegt der Vorschlag auf dem Tische die Rente für Bauern von 360 Euro auf 330 Euro zu verringern, weil die Landwirtschaftsversicherungskasse (OGA) schwer defizitär ist.

Andere Renten sollen, soweit sie 1000 Euro übertreffen, um fünf bis 15 Prozent gekürzt werden. Vor allem diese beiden Sparmassnahmen seien umstritten, erfuhr die dpa.

(fest/sda)

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«Ich will dem griechischen Volk versichern, dass es keine Möglichkeit gibt, dass die Regierung bei Gehältern und Renten zurückweicht. Sie haben genug gelitten.»
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