Griechischer Sozialistischenchef gesteht Wahlniederlage ein
publiziert: Sonntag, 7. Mrz 2004 / 22:08 Uhr

Athen - Der Vorsitzende der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok), Giorgos Papandreou, hat die Niederlage seiner Partei bei der Parlamentswahl in Griechenland eingestanden.

Giorgos Papandreou gratulierte Oppositionsführer Kostas Karamanlis.
Giorgos Papandreou gratulierte Oppositionsführer Kostas Karamanlis.
Papandreou gratulierte Oppositionsführer Kostas Karamanlis von der konservativen Partei Nea Dimokratia (Neue Demokratie, ND) im griechischen Fernsehen zum Sieg und wünschte ihm Erfolg bei seiner Arbeit zum Wohle Griechenlands. Die ND beendet damit das seit elf Jahren währende Machtmonopol der PASOK.

Das staatliche griechische Fernsehen sagte der ND anhand von Wählerbefragungen einen Stimmenanteil von mindestens 45,5 Prozent voraus. Demnach käme die Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) auf 40,2 Prozent. Zu ähnlichen Prognosen gelangten auch die Meinungsforscher anderer griechischer Medien.

Umfragen hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Konservativen und Sozialisten prognostiziert. Die Partei, die aus dem Urnengang als Stärkste hervorgeht, bekommt laut Wahlgesetz auch mit einem Vorsprung von lediglich 0,1 Prozent die absolute Mehrheit der Mandate.

(rr/sda)

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