Grippe breitet sich weiter aus
publiziert: Mittwoch, 16. Feb 2005 / 17:08 Uhr

Bern - Die Grippe zwingt immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ins Bett: Mitte Februar wurden 6,3 Verdachtsfälle auf 100 Arztkonsultationen gemeldet - 2,5 mehr als eine Woche zuvor. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) spricht von einer Epidemie mittlerer Intensität.

Die momentane Aktivität liege leicht über dem Mittel der vergangenen zehn Jahre.
Die momentane Aktivität liege leicht über dem Mittel der vergangenen zehn Jahre.
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Die momentane Aktivität liegt leicht über dem Mittel der Epidemie-Höhepunkte der vergangenen zehn Jahre, wie das BAG auf seiner Grippe-Seite im Internet schreibt. Dieses lag bei 6,0 Grippeverdachtsfällen auf 100 Arztbesuchen. Der epidemische Schwellenwert liegt bei 1,5.

Besonders stark leidet momentan die Westschweiz unter der Grippe. In Genf, Neuenburg, der Waadt und im Wallis trieb die Infektion 8,4 von 100 Patienten zum Arzt. In den Kantonen Graubünden und Tessin waren 8,0 von 100 Arztbesuchen grippebedingt.

Im westlichen Mittelland (BE, FR, JU) lag die Zahl bei 6,5, in der Nordschweiz (AG, BL, BS, SO) bei 6,0 und in der Ostschweiz (AI, AR, SG, SH, TG, ZH) bei 5,6. Am wenigsten grippegeplagt war die Zentralschweiz (GL, LU, NW, OW, SZ, UR, ZG) mit einem Wert von 3,6.

Internationale Epidemie

Auch in vielen anderen europäischen Ländern greift die Grippe um sich. In Portugal und Österreich wird laut BAG gar eine starke Epidemie verzeichnet. In Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien und Slowenien ist die Epidemie mittlerer Intensität und weiter am Zunehmen.

In Spanien nimmt die Aktivität ab, in England liegt sie nur knapp über dem epidemischen Schwellenwert. Lokale Ausbrüche werden in Tschechien festgestellt. Sporadische Fälle verzeichnen verschiedene britische, skandinavische und osteuropäische Länder.

(bert/sda)

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