Grippewelle in der Schweiz rollt an
publiziert: Montag, 2. Nov 2009 / 12:25 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Nov 2009 / 12:44 Uhr

Bern - In der Zentral- und Ostschweiz sowie im Raum Zürich grassiert die Grippe. Erstmals seit Beginn der Schweinegrippe-Pandemie wird der epidemische Schwellenwert überschritten, wie das Bundesamt für Gesundheit schreibt. Prognosen zu einer Pandemie seien unklar.

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Weit verbreitet waren Grippeviren in den Kantonen GL, LU, NW, OW, SZ, UR und ZG. Etwas weniger Viren nachgewiesen wurden in den Kantonen AI, AR, SG, SH, TG, und ZH. In den übrigen Regionen gab es keine Grippe-Aktivität, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem neusten Bulletin schreibt.

Hochgerechnet 64 von 100'000 Einwohnern gingen wegen Verdachts auf Grippe zum Arzt; der epidemische Schwellenwert liegt bei 50 Konsultationen auf 100'000 Einwohner. Damit hat die Grippewelle bedeutend früher begonnen als 2008 und 2007, als der epidemische Schwellenwert erst um den Jahreswechsel herum überschritten wurde.

Einige Schweinegrippefälle

Seit Juli zählten die Hausärzte in der Schweiz rund 38'000 grippebedingte Konsultationen; in der Woche ab 19. Oktober allein waren es ungefähr 5000 Arztbesuche wegen Grippesymptomen.

Im Rahmen des Sentinella-Überwachungssystems wurden in der Woche ab 19. Oktober 43 Personen auf Schweinegrippe getestet; 6 von ihnen waren wegen A(H1N1) erkrankt. Ausserhalb von Sentinella wurden im Rahmen der Meldepflicht von A(H1N1) 348 Personen getestet; 92 von ihnen hatten die Schweinegrippe.

(fkl/sda)

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