Grössere soziale Unterschiede seit Blair-Führung
publiziert: Montag, 2. Aug 2004 / 16:42 Uhr

London - Die Kluft zwischen Armen und Reichen in Grossbritannien hat sich unter der Regierung von Premierminister Tony Blair vergrössert. Dies zeigt eine neue Studie.

Seit die Labour-Partei an der Macht ist, gibt es weniger Arme.
Seit die Labour-Partei an der Macht ist, gibt es weniger Arme.
1 Meldung im Zusammenhang
Seit die Labour-Partei vor sieben Jahren an die Macht kam, habe sich zwar die Zahl der Armen verringert, heisst es in der Studie des Institute of Public Policy Research (IPPR), eines der wichtigsten britischen Think Tanks. Auch habe sich der Gesundheitszustand der Briten insgesamt verbessert und die Lebenserwartung erhöht.

Gleichzeitig habe sich die britische Gesellschaft jedoch vom Ziel einer gerechten Güterverteilung weiter entfernt: So sei der Besitzanteil der reichsten zehn Prozent der Briten am Gesamtvermögen im vergangenen Jahrzehnt von 47 auf 54 Prozent gestiegen. Die Regierung trete nicht konsequent genug für ein gerechteres und gleicheres Grossbritannien ein, heisst es weiter.

Die IPPR-Studie ist für Blairs Regierung insofern unangenehm, als sie die Nachfolgestudie einer Erhebung von 1994 ist, die der ehemalige Labour-Chef John Smith in Auftrag gegeben hatte. Die damals oppositionelle Labour-Partei hatte im Wahlkampf immer wieder auf diese Studie über die mangelnde soziale Gerechtigkeit im Lande verwiesen.

(rr/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brighton - Mit lautstarkem Protest haben Delegierte und Gegner des Irak-Kriegs die Rede des britischen Premierministers Tony ... mehr lesen
Tony Blair trug die Proteste mit Fassung.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 9°C 18°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel 12°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
St. Gallen 18°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Bern 10°C 16°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Luzern 12°C 18°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Genf 13°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Lugano 14°C 15°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten