Grösster Baselbieter Drogenfall vor dem Strafgericht
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 14:33 Uhr

Liestal - Ein mutmasslicher albanischer Drogenhändler steht vor dem Baselbieter Strafgericht. Der 28-Jährige wird zur Chefetage einer Bande gezählt, die von Mai bis Ende August 2001 in der Region Basel 80 bis 112 Kilo Heroin verkauft haben soll.

Der Albaner soll auch mit Heroin gehandelt haben.
Der Albaner soll auch mit Heroin gehandelt haben.
Im bisher grössten Drogenfall des Kantons Baselland wird der Angeklagte des banden- und gewerbsmässigen Betäubungsmittelhandels sowie der Geldwäscherei beschuldigt.

Der kaum deutsch sprechende Mann bestritt vor Gericht jegliche Beteiligung an Drogengeschäften und gab lediglich zu, sich illegal in der Schweiz aufgehalten zu haben.

190 Gramm Heroin

Bei der Festnahme Ende August 2001 in Basel trug der Angeklagte eine Bauchtasche, in der sich vier Pakete mit insgesamt 190 Gramm Heroin befanden.

Von den Drogen habe er nichts gewusst, sagte der Angeklagte. Die Tasche habe er zufälligerweise aus der Basler Wohnung eines Landsmanns mitgenommen.

Dieser Landsmann, der ebenfalls zu den führenden Köpfen der Bande gehören soll und nächste Woche vor Gericht steht, wurde kurz darauf in seiner Wohnung zusammen mit einem Cousin des Angeklagten verhaftet.

Die beiden waren beim Auftauchen der Polizei gerade dabei, Heroin zu mischen und in Säckchen zu 5 Gramm zu verpacken.

Die Indizien

Die Anklage stützt sich im Fall des 28-jährigen Albaners in erster Linie auf Indizien, insbesondere auf Fotos und auf Hunderte von abgehörten Telefongesprächen.

Der Angeklagte gab zwar zu, diese Gespräche geführt zu haben. Es sei jedoch in diesen nie um Drogen gegangen.

Für die Staatsanwaltschaft ist dagegen klar, dass Begriffe wie Bier, Socken oder Stück, die in den Gesprächen immer wieder vorkamen, als Code für Drogenbestellungen dienten.

Das Urteil wird voraussichtlich am Freitag verkündet.

(bsk/sda)

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