Grossaktionär sieht Swissfirst-CEO als Opfer
publiziert: Sonntag, 20. Aug 2006 / 11:19 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 20. Aug 2006 / 11:44 Uhr

Bern - Swissfirst-Konzernchef Thomas Matter hatte nie eine Chance gegen die «Diffamierungskampagne». Dieser Ansicht ist Swissfirst-Grossaktionär Rolf Soiron.

Laut Rolf Soiron wurde Swissfirst-Konzernchef Thomas Matter unfair behandelt.
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«Da wird das Lebenswerk eines hart arbeitenden Bankiers zerstört. Und zwar wider besseres Wissen», sagte Soiron in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Das sei eine echte Tragödie.

Matter habe nicht einmal helfen können, dass alle Untersuchungen bisher ergebnislos verliefen, so Soiron. Sollte die Untersuchung der Bankenkommission ohne Anklage eingestellt werden, «ist all das Geschirr zerbrochen», erklärte Soiron. «Aber zur Rechenschaft gezogen wird dann natürlich niemand.»

Strafanzeige gegen Matter

Soviel Verständnis bringen nicht alle Aktionäre auf: Bereits im November 2005 war der frühere Swissfirst-Grossaktionär Rumen Hranov, der sich beim Zusammenschluss der beiden Banken von Matter über den Tisch gezogen fühlt, an die Öffentlichkeit getreten. Er reichte damals Strafanzeige gegen Matter ein.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt auf die Anzeige Hranovs hin wegen der Tatbestände Betrug, Veruntreuung und Insiderdelikte. Zudem nahm die Staatsanwaltschaft Ende Juli auch wegen der Transaktionen der Pensionskassen eine Untersuchung auf.

(bert/sda)

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