Grossbrand in der Solothurner Altstadt
publiziert: Donnerstag, 10. Jun 2004 / 08:20 Uhr

Solothurn - Ein Grossbrand in der Solothurner Altstadt hat am frühen Morgen zu drei Verletzten und einem Millionenschaden geführt.

Die Flammen griffen nicht auf andere Häuser der Altstadt über. (Archiv)
Die Flammen griffen nicht auf andere Häuser der Altstadt über. (Archiv)
Bei dem Grossbrand wurde das Dachgeschoss eines mehrgeschossigen Gebäudes vollständig zerstört. Die Feuerwehr verhinderte mit einem Grosseinsatz, dass die Flammen auf weitere Gebäude der historischen Altstadt übergriffen.

Der Alarm wurde gegen 2 Uhr früh ausgelöst. Ein Passant meldete, dass aus den Fenstern des Hauses Rauch dringe und ein brennender Mann schreiend aus dem Haus renne. Als die Polizei eintraf, war das ganze Quartier bereits in dichten Rauch gehüllt und der Brandherd kaum mehr auszumachen.

Wehrdienste angefordert

Wie die Solothurner Kantonspolizei weiter miteilte, schlugen bald Flammen aus dem Dachstock des Wohn- und Geschäftshauses. Die Stützpunktfeuerwehr Solothurn bot sämtliche Kräfte auf; die Wehrdienste von Langendorf und Bellach wurden ebenfalls angefordert.

Mit grossem Wassereinsatz konnten sie ein Ausbreiten des Brandes verhindern. Insgesamt standen 100 Rettungskräfte im Einsatz. Gemäss Polizei ist nicht auszudenken, was hätte geschehen können, wenn weitere Gebäude der Altstadt in Brand geraten wären.

48jähriger in Spezialklinik geflogen

Zwei Personen konnten ihre Wohnung aus eigener Kraft verlassen. Allerdings erlitten sie Brandverletzungen. Ein 48-jähriger Mann wurde so schwer verletzt, dass er mit der Rega in eine Spezialklinik geflogen werden musste.

Die zweite Person wurde mittelschwer verletzt ins Spital eingeliefert. Verletzt wurde auch ein Polizist, der von einem umgestürzten Metallteil am Bein getroffen wurde. Dieser hat das Spital inzwischen wieder verlassen können.

Im Rahmen der Lösch- und Aufräumarbeiten mussten die Wengibrücke sowie einige angrenzende Strassen für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Ursache wird von der Brandermittlung untersucht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf weit über eine Million Franken.

(fest/sda)

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