Grossbritannien lädt Sudan und Rebellen ein
publiziert: Sonntag, 13. Apr 2008 / 14:28 Uhr

London - Der britische Premierminister Gordon Brown hat der sudanesischen Regierung und den Rebellen in der Darfur-Region die Ausrichtung von Friedensgesprächen in London angeboten.

Browns Einladung erfolgt am fünften Jahrestag des Konfliktbeginns.
Browns Einladung erfolgt am fünften Jahrestag des Konfliktbeginns.
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Treffen der Konfliktgegner könnten «sobald wie möglich» in der britischen Hauptstadt beginnen, erklärte ein Sprecher Browns. Das Angebot sei der Regierung in Khartum sowie den Rebellengruppen durch britische Regierungsvertreter überbracht worden.

Die Bekanntgabe der Offerte Browns erfolgte mit Blick auf den Internationalen Aktionstag für Darfur. Dazu hatten für diesen Sonntag die Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch und Amnesty International sowie die Save Darfur Coalition aufgerufen.

Symbolische Aktionen

Nach Angaben der Veranstalter waren aus Anlass des fünften Jahrestags des Ausbruchs des Darfur-Konflikts Kundgebungen in rund 30 Ländern geplant. In Genf und Zürich hatten Aktivisten bereits am Samstag mit symbolischen Aktionen auf das menschliche Elend in der sudanesischen Krisenregion hingewiesen.

Im Mittelpunkt der Aktionen in aller Welt steht die Notlage der zwei Millionen Kinder in Darfur. Nach UNO-Schätzungen sind dem Konflikt mehr als 200'000 Menschen zum Opfer gefallen.

(ht/sda)

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