Grosse Gemeindefusion in Bern erleidet Schiffbruch
publiziert: Sonntag, 1. Jun 2008 / 13:41 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 1. Jun 2008 / 15:34 Uhr

Bern - Die bislang grösste Gemeindefusion im Kanton Bern hat an der Urne Schiffbruch erlitten. Zwei von den sechs beteiligten Gemeinden im Berner Jura stimmten gegen die Fusion. Die Bieler Stimmberechtigten sagten deutlich Ja zu Millionenprojekten von Swatch und Rolex.

Die Anzahl der Gemeinden bleibt im Kanton Bern vorerst die selbe.
Die Anzahl der Gemeinden bleibt im Kanton Bern vorerst die selbe.
Das Projekt einer neuen, 4000 Einwohner starken Gemeinde namens Rondchâtel im Bas-Vallon bei St-Imier ist damit am Nein der zwei wichtigsten Gemeinden gescheitert. Orvin lehnte die Fusion mit 335 zu 268 und Péry mit 317 zu 307 Stimmen ab.

Die vier anderen Gemeinden Plagne, Romont, La Heutte und Vauffelin stimmten dem Projekt zu. Die Stimmbeteiligung bewegte sich zwischen 70 und 76 Prozent.

Gegen die Fusion machte sich ein Komitee stark, das vor allem die ungenügende Information der Bevölkerung über das Projekt bemängelte.

Grosse Investitionen in Biel

Die Uhrenkonzerne Swatch und Rolex investieren in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Franken in den Standort Biel. Die Stimmberechtigten haben dieses Engagement mit einem überwältigenden Ja an der Urne gedankt.

Mit 8760 gegen 1673 Stimmen segnete das Stimmvolk den Erwerb einer Villa durch den Bieler Uhrenkonzern Swatch ab. In der Villa wird die amerikanische Swatch-Tochter Tiffany Watch ihren Hauptsitz einrichten.

Mit 9063 gegen 1718 Stimmen, sagten die Bielerinnen und Bieler ebenfalls ja zu den Ausbauplänen des Uhrenkonzerns Rolex im Bözingenfeld. Das Unternehmen will auf einem 2006 erworbenen Terrain unter anderem ein 50 Meter hohes Hochhaus errichten.

Rolex ist schon heute mit rund 2000 Mitarbeitenden einer der grössten Arbeitgeber in Biel. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,3 Prozent.

(rr/sda)

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